Die machen Verbündeten TM Rhein. Halt. keine Zeit zu lassen, irgend neue Vertheidigungsmittel zu be reiten, und, da seine Heerestrümmer zunächst keinen ernsten Widerstand entgegensetzen konnten, in Paris den Frieden zu dictiren. Aber die Verbündeten machten am Rheine Halt, hielten einen Einfall in Frankreich viel zu gefährlich und woll: ten, der großen Mehrzahl nach, Frieden schließen. Philosophen und Philanthropen haben oft genug das NIkHs tige des Ruhms darzulegen gesucht, und man hat aus der.Re: ligion und Humanität Gründe hergenommen, um zu beweisen. wie verwerflich der Krieg und der kriegerische Ruhm sei. Allein wir müssen dennoch behaupten, daß der Ruhm und besonders der kriegerische Ruhm eines Volkes ein schwer wiegendes Capital ist. Man fürchtet ein Volk, welches .große Triumphe gefeiert hat, noch nach Jahrhunderten, und wiederum geben diese Triumphe dem Volke das rechte Vertrauen auf sich selbst. Die Schweizer haben ein halbes Jahrtausend von ihren Siegen ge: zehrt und zehren noch davon. Billig wird sich Jedermann scheuen, die Engländer zur See anzugreifen. So imponirten denn die leider mehr als hundertjährigen Triumphe Frankreichs nicht wenig: die Siege Ludwig7s XIV, die Wegnahme des Elsaß, der Gewinn von Flandern, von Lothringen, noch mehr die lange Reihe der Siege der Republik und des Kaiserreichs. Außerdem schien Frankreich zu sehr gedeckt durch den Rhein: strom und dessen Festungen durch die dreifache Vauban7sche Festungslinie von Diinkirchen bis Metz, welche man in den früheren Kriegen nicht hatte durchbrechen können, die übrigens seht ziemlich verfallen und ohne Besatzung war durch die Ardennen und Vogesen. Die Mehrzahl der Heerführer und gelehrten Generalstabs:Offiziere hatte nur die früheren Nieder: lagen und das vermeintliche schwierige Kriegstheater im Auge, ohne die sehr veränderte Gegenwart richtig zu schätzen. Da man NapoleonIs Genie in vollem Maße würdigte, und eine all: gemeine Erhebung Frankreichs so gut als gewiß annahm, so hielt man zu einem Einfall in Frankreich noch ganz andere Anstrengungen, als die bisher gemachten, für nöthig. Um beide Flügel strategisch gesichert zu haben, hielt man es für er: forderlich, erst Holland und die Schweiz zu erobern und noch größere Streitkräfte heranzuziehen. Es fehlte nicht an sehr ge: lehrten Militairs, welche, einen Winterfeldzug für unausführbar hC1ItE11d, in allem Ernst riethen, wenn einmal ein Einfall M Frankreich gemacht werden sollte, mit Eröffnung eines tMfEU Fe1dzuges bis zum Frühling zu warten, indes; große MtIsC3,Me sMzUkgsU, sich einen gesicherten Rheinübergang zu vekfshTifE71