PVkk2agoras. 75 Jedenfalls gab es auf den Stufenterrafsen dieses Riesengrabmals und in den anschließenden Orakelcellen CVon denen Nebukadnezars Jus schristen sprechenJ Stoff genug zum Denken auch ohne die aftrono: mischen Beobachtungen der Chaldäer, welche 1903 Jahre über Alexander hinqUfkeichten, also ohngefähr bis in die Zeit, da die äghptische Eins wanderung anzusetzen. Wie begründet die Sage von einer solchen Einwanderung sei, mußte Pythagoras inne werden, sobald der babh: lonische Vorstellungskreis überhaupt ihm bekannt wurde. Sie hatten eine Schöpfungsgefchichte, worin Cnach Eudemos, einem Schüler des AristotelesJ sie das ,,eine Princip aller Dinge mit Stillschweigen zu übergehen schienenU Cnämlich den UrgeistJ, und deren zwei angaben: Tauthe und Apason. Tauthe, die ,,Mutter der Götter,U ist der dunkle Urraum Chebräisch TohuJ; ihr Gemal Apafon Cwörtlich Verlangen, Liebes, entspricht jenem Pothos, Eros, den wir an derselben Stelle auch bei Sanchuniathon gefunden. Aus beiden, Tauthe und Apason, entstand ein innenweltlicher Schöpfergeift: Moymis Cder Aeon oder Ulomos der PhönikerJ, d. h. der weltausbildende ,,Zeitgotttt und Logos, der im orphischen Gedicht durch Phanes vertreten wird. Nur eine andere Fassung desselben Jnhaltes ist es, wenn eine gleichfalls babhs lonische Kosmogonie Cbei BerofusJ von einem Chaoszustand erzählt, in welchem Alles Finsternis; und Wasser war. Ungeheuerliche Geschöpfe wuchsen darin, die später das Licht nicht ertragen konnten und umkamen. Dem Ganzen stand ein Weib vor mit Namen Omorka Cwörtlich ,,Muttertt, d. h. ,,Herrint7 der FinsternißJ. Dieses Weib wurde von Bei in zwei Hälften geschnitten, um aus der einen die Erde, aus der andern den Himmel zu bilden. Also ist Omorka nichts Anderes als der finstere, weltstofsgährende Chaosraum selbst, nnd auch hier tritt Bel:Saturn als in: nenweltlicher Ordner und Schöpfergeist ein Cdasselbe wie iMoymis, Aeon 2c.J. die eine Stadt auf der Erde, eine in der Luft und eine im Himmel bauen und den Gästen; dekmqßen gefährlich werden, daß diese keinen andern Rath wissen, Als jene bis dahin tugendhaften Asuren zur Ketzerei, zum Buddhismus, und damit zu ihrem Verderben verleiten zu lassen. Gleich der Flutsage ist der bas bhlonisehe Thurmbau sogar über den großen Ocean bis nach Mexilo gewandert. Die 177 Fuß hohe Stusenpyramide von Cholula, die nach babylonischem Borg tild einen Tempel auf ihrem Gipfel trug, ist nach einheimischer Sage von den ieien gebaut, die der Flut entkommen waren. Sie wollten den Bau bis in die Wolken führen; das erzürnte aber die Götter, welche Feuer herabwarfen und die Riesen abznstehen zwangen. Auch dort war eine Form des Kronos, der wie Kronos schlangengestaltige Votan, der Anführer, und auch km war Völkertrennung die Folge des vereitelten Thurmbaus. Umfassendere Darlegung der Fluts und Thurmsage in ,,NaturgcfChs Ver SCgc7lI,48. 249.