1Z8 Gewicht: von England, CcIpttel hin in einer so kritischen Zeitlage Verhaftet und genöthigt worden, Bürg: BE schen zu neuen, so würden die Lords sich sicherlich nicht eik1gemisa,e has EIN. ben. Aber Alles, was nach einer ihrem Stande zugefi1gten Beleidigung aussah, reizte sie leicht zum Zorne. Sie unterwarfen nicht nur den Fis: cal des SchaHamts, Aaron Smith, dem, um die Wahrheit zu sagen, sein Ruf wenig Anspruch auf Schonung gab, einem sehr strengen Kreuzverhör, sondern sie erließen auch mit 35 Stimmen gegen 28 einen Beschluss, der einen Tadel der Richter der .King9s Bench enthielt, Männer, die gewiss keinem Peer des Königreiclps an Rechtschafsenheit nachstanden, an juristi: schen Kenntnissen aber salIen weit überlegen waren. ,Der König hielt es für gerathen, den verletzten Stolz des Adels dadurch zu besänstigen, dass er die Erkenntnisse auf Bürgschaftsleistung. aufzuheben befahl, und mit die: sem Zugeständnisse war das Haus zufrieden, zum großen Verdrusse der Jacobiten, welche gehofst hatten, dass der Streit bis zu einem verderblichen Ausgange getrieben werden würde, und die, als sie sich in dieser Hoffnung getäuscht sahen, ihren Unmuth durch Spöttereien über die Zahmheit der entarteten Barone von England ausließen VI. ZTkaiiien Beide Häuser beriethen lange und ernstlich über die Lage der Nation. Z;s3ZosJ7 Der König hatte, als er sie um ihren Rath bat, vielleicht nicht vorherges sehen, dass man seine Worte so auslegen würde, als habe er sie auffordern wollen, jeden Theil der Verwaltung genau zu prüfen, und Rathschläge in Bezug auf Angelegenheiten zu ertheilen, welche die Parlamente gemeinigs lich für angemessen gehalten haben, ganz der Krone zu überlassen. Einige der missVergnügten Peers schlugen Vor, dass ein theils von den Lords, theils von den Gemeinen gewähltes Comitö ermächtigt werden sollte, die ge; sammte Leitung der Staatsangelegenheiten zu untersuchen. Aber man be: sorgte allgemein, dass ein solches ComitiZ ein zweiter und mächtigerer Ge2 heimer Rath werden würde, unabhängig von der Krone und der Verfas; sung unbekannt. s Der Antrag wurde daher mit 48 Stimmen gegen 36 verworfen, Bei dieser Gelegenheit stimmten die Minister, fast ohne Aus, uahme, mit der Majorität. Achtzehn Mitglieder der Minorität, unter weis then sich die bittersten Whigs und die bittersten Tories der ganzen Peerie befanden, Unterzeichneten einen Protest NO. Die Häuser untersuchten, jedes für sich, die Ursachender Noth des Lan: des. Die Gemeinen gingen ins große Comit6, um in Erwägung zu ziehen, welch ein Rath dem Könige gegeben werden solle. Aus den kurzen Auszüs gen und Bruchstücken, welche auf uns gekommen find, geht hervor, dass die De: J S. die Tageb. des O,berh. v. 7ss18.9Jov. 1692; Burnet, 1I. 102. Tini dal7s Bericht über diese Vorgänge war aus Bs,nefen des.UnterstaatssecretiirIs Weitre an Colt, den Gesandten in Hannovee, geschopft. Brief an den Seceetär Treus ward, 1694. nd Tageb.d; Obeeh., 7.Dee.z Tindal aus den ColIsPapierenz Burnet, E. 105.