246 Geschichte von England, Capitei Haupt sein BesiHthum unmittelbar von der Krone zu Leben getragen XFHs hätte, war vorbereitet worden und sollte eben mit den Siegeln versehen Miit werden, als plötzlich die Revolution eine Hoffnung, die beinahe schon Ges wiffheit geworden war, vernichtete. VI FZF;zMEEs Die Macleans erinnerten sich, dass erst vor vierzehn Jahren ihre BeiiHungen von den Campbells angegriffen nnd der SiH ihres iHiiuptlings von ihnen eingenommen und beseHt worden war. NO Noch ehe Wilhelm und Marie in Ediuburg proclamirt worden, war ein Maclean, ohne Zweifel von dem Haupte seines Stammes abgeschickt, übers Meer nach Dublin gegangen und hatte Jacob versichert, dass, wenn zwei oder drei Bataillone aus Jrland in Arghleshire landeten, sofort 4400 Clahmores Die TM, zu ihnen stoßen würden. NO H;;Ibst;l. Ein ähnlicher Geist befeelte die Camerons. Jhr Haupt, .Sir Ewan Cameron von Lochiel, mit dem Beinamen der Schwarze, hatte an persönlichen Eigenschaften nicht seines Gleichen unter den ceitischen Fürsten. Er war ein gnädiger Gebieter, ein treuer Verbündeter, ein furchtbarer Feind. Seine Mienen und feine Haltung hatten etwas ganz besonders Edles. Einige Leute, die in Versailles gewesen waren, unter anderen der schlaue und beobachtende Simon Lord Lovat, behaupteten, Lochiel habe in Persönlichkeit und Benehmen eine srappante Aehnlichkeit mit Lud: wig XlV., und Jeder, der die Portraits Beider vergleicht, wird. finden, dass in der That eine solche Aehnlichkeit vorhanden war. An Gestalt waren Beide sehr verschieden. Ludwig war, trotz der Schuhe mit hohen Hacken und der aufgethürmten Perrücke, kaum von mittler Größe. Lochiel war groß und stark gebaut. An Gewandtheit und Geschick in seinen Waffen kamen ihm unter den Bewohnern der Berge wenige gleich. Er war mehrmals im Zweikampf Sieger geblieben. Er war ein Jäger von großem Ruf. Er führte kräftig Krieg gegen die Wölfe, welche bis auf H Skene9s sehottische Hochliinder; Douglas7s sä1oitiscbe Baronie. . VI S. die ,,Denkwürdigkeiten ans dem Leben des Sie Ewan Cameron,ss und den ,,hiAorisrhen und genealogischen Bericht über den Clan Maciean,sI von einem Senachie Obgleich dieses letztere Werk erst t838 ersehien, scheint der Verfasser doch von einer eben so heftigen Erbitterung erfüllt gewesen zu sein, wie die, welche die Mncleans des t7. Jahrhunderts gegen die Ca1npbells hegten. Aus dem kleinen Raum einer einzigen Seite wird der Marquis von Atgyle bezeichnet ais: ,,der teuftifehe sci;ottisct;e Cwmtvel1E, ,,der bübische rachsücbtige VerfolgerI7, ,,der nieders triici,ptige VerriitherIi und ,,der Betrüger Argvle.si Auf einer anderen Seite ist er: ,,der hintssrlistige Campbell, reich an Bübcrei,Ii ,,der habsüchtige Sclave,sI ,,der Feigling AtgyleIi und syder fchottische VerriitherE. Auf der nächsten Seite ist er ,,der niedertriicl;tige und rachsiichtige Feind des Hauses MacIeansI, ,,der heuchletische CoVenantersI, ,,der unverbessetlicl;e Verrätherii, aber feige und boshafte Feind.ss Es ist ein Glück, dass so heftige Leidenschaften Kot; gegenwärtig nur durch Sehimpscn Luft machen können. VI Brief AvauxIs an Louvois, As; April 1689, enthaltend eine Schrift U. d. T.: Mömoire du 0hev8liek Maoklean.