Siclirnteo Cqpjtcl. Der May, welchen Wilhelm Heinrich, Prinz von NassausiOrauien, in C,,pkkk1 der Geschichte Englands und der Menschheit einnimmt, M so bedeutend, VlL dass es wünschenswerth erscheinen kann, die starken Züge seines Charakters W,ZFFZ;, mit einiger Genauigkeit zu zeichnenVJ. ZJH,H;ZU Er stand jetzt in seine1u sieben und dreißigsten Jahre. Aber an Körs Es: Am. per wie an Geist war er älter, als andere Männer in gleichen Jahren. Wirklich konnte man sagen, dass er nie jung gewesen war. Sein Aeußes res ist uns fast eben so gut bekannt, wie seinen eigenen Feldherren und Näthen. Bildhauer, Maler und Medailleurs haben ihr Bestes gethan, seine Züge der Nachwelt zu überliefern, und diese Züge waren der Art, dass es keinem Künstler misslingenI konnte, sie aufzufassen, der Art, dass sie, einmal gesehen, unvergesslich waren. Sein Name ruft uns augenblicklich vor die Seele eine magere und schwächliche Gestalt, eine hohe und breite Stirn, eine gleich dem Schnabel eines Adlers gekrümmte Nase, ein Auge, welches mit dem eines Adlers an Glanz und Schärfe wetteisern konnte, eine gedankenvolle und etwas sinsiere Miene, einen festen und et: was mürrischen Mund, eine bleiche, schmale nnd von Krankheit und Sorge tief gefurchte Wange. Dieses nachdenkliche, ernste nnd feierliche Aussehen hätte schwerlich einem glücklichen oder guilaunigeu Manne angehören köns nen. Aber es deutet fast unverkennbar auf eine den schwierigsten Unters nehmungen gewachsene Fähigkeit und auf eine durch Widerwärtigkeiten und Gefahren nicht zu erschütternde Fesiigkeit. Die Natur hatte Wilhelm mit den Eigenschaften eines großen Res F;ids1suJ;Is genten reichlich begabt, und die Erziehung hatte diese Eigenschaften in 1111siTsttebuvgs gewöhnlichem Grade entwickelt. Mit starkem natürlichen Verstande und sels tener Willenskraft fand er sich, als sein Geist sich zuerst zu erschließen ans l7Ug. als ein Vater: und mutterloses Kind, als das Haupt eiuersgroßen, aber unterdrückten und entmuthigten Partei und als Erben großer und unbes stimmter Ansprüche, welche die Furcht und die Abneigung der damals in den XI Die vorziigli;Hsten Materialien, aus denen ich meine Schilderung des Prins zen von Oranien entnommen habe, wird man finden in Bumet7s Geschichte, Temple7s und Gourville7s Denkwürdlgkeiten, den Verhandlungen der Grafen von Estrades und Adams, in Sir George Downiug7s Briefen an den Lord Kanzler Clarendon, Wages schicdeksis nndvor Allem in Wilhelm7s eigener vertrauter CorresPondenz, von welcher der Herzog von Pottland Sie James Mackintosh eine Abschrift zu nehmen erlaubte. lll. 1