6 Buch VIII. DiePcipsieumd. Mitte d. 17.Jahrh. wie man erzählt, in ein sehr ernsthaftes Verhältniss, zu einer spanischen Dame, und dachte sich mit ihr zu vermählen. Aber der.Vater Guidubaldo war skhlechterdings dagegen: er wollte vor allem eine ebenbiirtige Schwiegertochter in seinem Hause sehen. Er nöthigte seinen Sohn zurück: zukommen nnd der ferraresischen ,Prinzessin Lucrezia von Este seine Hand zu geben. Es hätte ein wohl zusam1nenpassendes Paar scheinen sollen. Der Prinz, gewandt und stark, geübt im Waffen: spiel, und nicht ohne Wissenschaften, besonders militärische: die Prinzessin, geistreich, voll Majcstät und Anmuth. Man überließ sich der Hoffnung, dass das Haus hiemit wohl: begründet sein werde: die Städte wetteiserten die Vern1ählten mit Triun1phbögen und schönen Geschenken zu empfangen. Aber das Unglück war, daß der Pri11z erst 25, die Prinzessin dagegen schon gegen vierzig Jahre zählte. Der Vater hatte darüber weggesehen, um die Verweigerung der spanischen Verbindung, die doch am Hofe Philipps keinen guten Eindruck machte, durch eine so hohe, glänzende nnd auch reiche Partie zu beschönigen. Jedoch es ging schlechter, als er wohl geglaubt haben mochte. Nach Guidubaldo7s Tode mußte Lncrezia nach Ferrara zurückkehren: an Nach: kommenschaft war nicht zu denken.I Moncenigo schildert ihn zur Zeit seiner Vermählung. Gkiost1sa 1eggias dramente, studia et ob intelligente Colle matematiche e delle can: alle, hallet, andere alles caccia a piedi per l1ahituarsi all7 i11c:omoclo della guckte, e c:osl co11tinui ehe molti dubita11o ehe gIi abbino col tempo a nu0cere. 1. Mathio Zone, Relatione del duckt d7Urbino 1574, ßndet Lucrezia bereits eine ,,sign0ra di belle2za manco ehe medioc1se, me.