Heimfall Voll Urbino. benachbarten Staaten 1vetteiferten sie durch sBegiinstignngen, Besoldungen, Subsidien in Ergebenheit zu erhalten. Man bemerkte in dem Lande, daß der Fürst mehr einbringe als er koste. Zwar wurden wohl auch hier wie allenthalben Versuche gemacht, die Abgaben zu erhöhen: aber es zeigten sich hiebei so große Schwierigkeiten, vor allem in Urbino selbst, das; man es doch am Ende, halb aus gutem Willen, halb weil man nicht anders konnte, bei dem Herkömmlichen bewenden liesz. Auch die Privilegien, die Statnten blieben unangetastet. Unter dem Schutze dieses.Hanfes bewahrte Sau Marino seine unschuldige Freiheit.I Während in dem übrigen Italien allenthalben das Fiirstenthun1 freier, ungebundener, mächtiger wurde, blieb es hier in feinen alten Schranken. Daher kam es, dasz die Einwohner sich auf das engste an ihre Dynastie anschlosfen: sie waren ihr um so ergebes ner, weil eine Vereinigung mit sdem Kirchenstaate ohne Zweifel die Aufhebung aller hergebrachten Verhiiltnisfe, den Verlust der alten Freiheiten herbeiführen 1nnszte. Eine Landesangelegenheit von der grössten Wichtigkeit war demnach die Fortpflanzung des herzoglichet1Geschlechtcs.I Der Prinz von 1lrbino, Franz Maria, hielt sich eine Zeit lang an dem Hofe Philipps II anf.7 Er gerieth hier, 1. ,,Ha humore Messer republic.sx,U sagt ein Disc0rso n s. Utbxmo VII1 s0p1sa lo state d7Urbino Von S. Marino. Bei dem USbSkgc1ng an den Kirchenstaat erweiterte es noch seine Privilegien. 2. Jm Amadigi erfc;cint er noch sehr jugendlich, recht artig portraitirt: Que1 pieco1o fanciu1, ehe g1i occhi a1ziindo par ehe Si specchj well, two e nel packe O Falte gloria 1o1s quasi pensando.