Pius IV. Spätere Si3ungen Hes trid. Co11cil. 329 Papst hatte daran den größten Antheil. ,,Gewisz,U sagt Girolamo Soranzo, der sonst seine Partei nicht nimmt, ,,Seine Heiligkeit hat hiebei alle den Eifer bewiesen der sich von einem so großen Oberhirten erwarten ließ: sie hat nichts unterlassen was zu einem so heiligen und nothwen: digen Werke beitragen konntest Die späteren Sit;ungeu des Conciliums Voll Tricut. Wie so ganz verändert war die Lage der Welt seit der ersten Berufung dieses Concilinm. Jetzt hatte der Papst nicht mehr zu fürchten, dafz es ein mächtiger Kai: set benutzen werde nn1 sich zum Herrn des Papstthun1s zu machen. Ferdinand I hatte keinerlei Gewalt in Jta: lieu. Auch war eine ernstliche Jrrung über wesentliche Punkte des Dognia nicht mehr zu besorgen.I Wie es sich in den ersten Siiznngen festgestellt hatte, war es, ob: wohl noch nicht,völlig entwickelt, bereits über einen gro: fzc11 Theil der katholischen Welt herrschend geworden. An eine eigentliche Wiedervereinignng der Protestanten war nicht mehr ernstlich zu denken. In Deutschland hatten sie eine gewaltige, nicht mehr anzugreifende Stellung eingenoin: knien: im Norden war ihre kirchliche Tendenz mit der Staatss gemalt selbst verschmolzen: das nemliche setzte sich so eben in England ins Werk. Jnden1 der Papst erklärte, das neue