410 ZUhlungen der HEMbs2Yung der Creditanstalt. welche diese im Verhältnis; zu der abgelaufenen Zeit Anspruch gehabt haben würden, zurü.ckgezahlt, während die andere Hälfte der Creditanstalt zufiel. Die sogenannte Reform des Monte delle doti, welcher, wie alle solche Banken, allerdings einer Correction seiner Verwaltung bedurfte, war einer der eingeftandenen Zwecke der Verfassungsänderung des J. 1480 gewesen, hatte aber den Eingriffen in dessen Vermögen Thüre und Thor geöffnet. Im J.1485 erging ein Beschluß, gemäß welchem nur ein Fünftel der Mitgift, also zweihundert Gulden im obigen Falle, baar ausgezahlt, das 11ebrige in ein Register, das Libro non it0, Buch des Nichtverabfolgten, eingetragen und nun mit sieben Procent verzinst werden sollte. Doch hiebei blieb es nicht. Sechs Jahre später wurde der Zinsfuß auf drei Procent herabgeseyt1J. Dies kam einem Bankerott nahe, und dieser Bankerott berührte die Bürgerschaft aufs empfindlichste, während er den Staat in Miscredit brachte. Während bis dahin in den meisten Fällen die durch den Monte zahlbare Aussteuer genügt hatte, wurden jetzt die Zuschüsse zu derselben bedeutend, ja für manche Familien geradezu unerschwinglich. So nahm die Zahl der Heiraten ab; daß man sich zu denselben erst der Zustimmung des Oberhauptes des Staates versichern mußte, würde unglaublich klingen, gehörte es nicht zum System solchen Parteiregi1nents 2J. ,,Viele Jahre hindurch, sagt Ala: manno Rinuccini If, war Lorenzo de, Mediei eifrig darauf bedacht durch eine Reihe von Gesetzen und Verordnungen die große Creditanstalt der Gemeinde zugrundezurichten, zu dem Zwecke sich deren Verpflichtungen zum Zahlen von Renten und Aussteuer vom Halse zu schaffen, und über das sFinanzwesen V Vakchi Buch x11I. am Schlusse. cVd. III. S. 37 ff.z Z; Caneftrini a. a. O. S. MS. Gio. Cambi a. a. O. 3zRic0kc1i S. CxLv1.