X Abbildungen des 1I. Bandes. des II. Bandes. X. pas Habsöurgrsctse ;Tra1seriljum bis zur Yeformation. (Fortset;ung.) Jm Text: Mit der Regierung Maximilians seltener Anschaulichkeit dargestellt. Hier schon ändert sich der CharakterderAbbildungen. Holz- fangen die merkwürdigen Buchillustrationen schnitt und Kupserstich gelangen zu rascher Blüte jener meist seltenen Druckwerke an: Streit- und l1interlassen reiche Spuren, aus denen das schriften, 1noralisirende oder bestimmten an- Leben jener Zeit veranschaulicht werden kann. deren Zwecken dienende Bücher, die sich in An die Stelle gemalter Handschristen treten der Reformationszeit zu immer reic)erer Fülle mit Holzschnitten verzierte Bücher. Speeiell steigern. für Maximilian waren der Weis-kunig und der Außerhalb des Textes: K aiser Ma- Teuerdank ausgiebige Quellen; große Meister, ximilian von Albrecht Dürer, das schönste wie Dürer nnd Holbein haben ihn, seine Bildnis; des Kaisers von der allzeit getreuen Zeitgenossen nnd das Leben jener Tage in und bereiten Freundeshand. XI- Das Zeitalker der 9,lieforncai1on. Im Text: Außer den Meistern größeren lagen: Luthers Bildniß in Augnstiner- Stils, wie Diirer und Ho lb ein, haben uns tracht, aus alten Wittenberger Lntherdrukken; die sogenannten ,,Kleinmeister" diese Zeit in un- ein Ab laßb rief, merkwürdig als solcher zähligen D-arstel1ungen veranschaulicl)t. Theils und als einer der ersten Drucke Gutenbergs; in Holzschnitt, theils in Kupferstich und Ra- Kaiser Karl V. Vorladungsbrief an dirung arbeitend, schildern sie das bäuerliche, Luther zum Reicl1stage nach Worms, Original städtische und kriegerische Leben nach allen auf der Leipziger Stadtbibliothek; zwei charak- Seiten, sodaß oft die Auswahl schwer wird. ieristische Titel zweier berühmter Streit- Die beiden Beham (Hans Sebaldund Bartel), schriften der Reformation; Dürers Virgil Solis u. A., ferner die unvergleich- Bildnis; des Kursiirsten Friedrichs des lichen Zeichner für den Holzschnitt wie Hans Weisen; die schönen Bildnisse Karls V. Schäusselin, Hans Burgmaier, Jost und seines Bruders Ferdinand von Bartel Ammann sind die Meister, denen wir den Beham; der Titel einer ,,Neuen Zeitung" größten Theil dieser Abbildungen verdanken. über Karls V. Z ug g eg en Algicr als Der Maler der Reformation, L u kas C r a n a ch , Beispiel dieser anftauchenden neuen Erscheinung; ist mehrfach vertreten mit Bildnissen und Dur- der Brief Luthers an seine Hausfrau stellungen seines großen Freundes Luther und K äth e, Original auf der Berliner Bibliothek; dessen Kreises- DIE ikluftrirten Bücher, in Luthers Bildnis; aus späterem Lebens- denek1 sich die Zeit spiegelt, werden zahlreicher, alter in zwei Farben von Lukas Cranach; noch herrscht in ihnen der Holzscl)nitt, um nach sowie endlich die beiden Titel der Schriften verhältnismäßig kurzer Blüte dem Kupfer zu gegen den Sauf- und H-osenteufel sind weichen. sämmilirh mit größter Sorgfalt den Originalen Außerhalb des Textes: Die Bei- nachgebildet. xII. Ya5 Ze1tacter des grossen Krieges. Hist? beginnt die leidige Zeit des Kupfer- und Bildnisfes, sondern auch da, wo er un- skkkk)s; leidig in dem Sinne, daß der Kupfer- erfei,;3lich war, von dem Gebiete der Buch- stich den Holzschnitt nicht allein dort verdrängt, iklustration, von den fliegenden Blättern, aus Wo ek ZU ÜVeMSffeU war, etwa auf dem Ge- den volksthümlichen Schriften. Es ist kaum biete des sVVSfäkkkg AUsgeführten Einzelblattes glaul1li(-h, wie rasch der Verfall und die Be-