88 alte Germanien bis Das zur Völkerwanderung. der Pyreniien, 1iiid bald auch in Jtalien hatte man mit fräiitisihen1n1d alaiiianni: sehen Schaaren zu kii1npfeii nnd die Grausamkeit, niit welcher man gegen die Ge: fangenen 1oüthete, zeigte nicht die Energie der frischen Kraft, sondern 1inr die des fnrchtsanien Hasses. Einzelne Kaiser wie Anrelianns oder Prob1isZs stellten die 277 Reichs3gränze für die Dauer ihrer Regierung her, C277s, gegen die Franken niid Alamannen, die sie zuriicktrieben: i1niner aber geschah dieses nur für knr,s3e Zeit nnd das röinische Reich im Ganzen war in der Lage eines schwer Kranken, der.die starken Heilmittel, die einen frischen OrgaiiisIs1iiiis3 würden haben retten köiinen, nicht mehr vertragen konnte. So wurde vor allem die IJieiehsZtheilung oder Nenorganisa: tion des Reiches durch Dioeletian, welche dem großen Körper durch größere Selbständigkeit der Theile anfhelfen sollte, verhiingnißvoll. Noch einnial erneuert gis um die Mitte des vierten Jahrhnnderts3 Juliaiius am Rhein nnd jenseits des M Rheins durch einen Sieg bei Arge1itoratinn über die Alainannen, durch Züge gegen die Franken den alten Ruhm des Drnsns3 1ind Gernianiens: aber waren nicht die Siege der röInischen Waffen,ssondern es .war die 1lneinigkeit der Gerniane1i selbst, deren Föderationen 1nit ihren besonderen Interessen nicht selten feindlich zusam1nensties;en, welche das Verderben,noch eine kurze Zeit vom rö1nisiheii Reiche ablielt. , Ein iiberwältigeiides Ereigniß, ein Sturm der mit unioiderstehlicher Gewalt von Osten heranraste, trieb schon neigte sich, dass vierte Juhrht11tdC1.tsriI1e111 Ende zu zunächst die Gothen über die Reich;4grii1ize 1ind begann damit jene Kette von Ereignissen, welche man mit dein Namen der Völkerwandernn g znsanimenfaßt.