Die vier Großmäcyte. 715s s550 Ehr. If Sanherib und feine Nachfolger. Seit dems Beginn des neunten Jahrhunderts war Asshriensin stetem Fortschreiten nach Westen geblieben. Jn den letzten funfzig Jahren hatten die Könige Phnl, Tiglat Pilefar und Salmanassar die Herrschaft über Shrien, von den Streitigkeiten und Fehden der syrischen Stämme unterstützt und von dem einen gegen den. andern, von Israel wie von Juba selbst herbeigerufen, Schritt vor Schritt erweitert. Salmanassar. hatte den SChlnßstein gelegt. Er war bis an die Küste des Mittelmeeres vorgedrungen; die Städte der Phoes niker, welches den Handel nnd den Reichthum der damaligen. Welt in ihren Mauern zusatn1nenfaßten, die lockendste Beute für einensErk oberer, wie ihre Kolonien auf der Insel Kypros waren Bestandtheile des OfiVtischen Reiches geworden. Solche Erfolge mußten thatkräftige Fürsten auf dem Throne von Ninive einluden, den betretenen Weg weiter zu verfolgen. Der Sohn nnd Nachfolger Salmanassars, König Sanherib Cseit 713J warf sich Mit voller Entfchiedenheit in diese Richtung. Nikhk UUV few KViE8Ss thaten, auch die Bauten, die er zu Ninioe unternahm, haben sein GEdäChkUiß erhalten. Sanherib nahm seine Residenz wieder in der nördlichen Stadt, in Ninive, wo des Ninos und seiner Abkommen Königsbnrg und Paläste gestanden hatten oder damals noch standen. An der Mündung des Khosr in den Tigris errichtete Sanherib sein Skhloß; das Dorf Kujundschik, Mosnl gegenüber, steht auf und neben den Ueberresten desselben. Es war Von großem Umfangez ein und