Amazia und Ufia. 657 Salzthals herabstiirzen9, aber in einem leichtsinnig begonnenen Kriege gegen König Joas von Israel kämpfte er sehr unglücklich. In dem Treffen bei Bethse1nes, westlich von Jerusalem, wurde er selbst ge; fangen, Jerusalem wurde von den Jsraeliten eingenommen, der Tun: pel und der Palast geplündert. König Joas von Israel ließ den König von Juba erst wieder frei, nachdem das Heer der Jsraeliteu die Mauern von Jerusalem vom Thore Ephrai1n bis zum Eckthor Lan der NordseiteJ vierhundert Ellen weit niedergeworfen hatte, nachdem die Juden Geißeln gestellt, daß sie in Zukunft Frieden mit Israel halten wollten Czwischen 830sss8222J. A1nazia sollte nicht im Stande sein, den Krieg zu erneuern, auch wenn er dies wollte. Die schweren Wunden, welche dieser Krieg dem Reiche Juba ges schlagen, scheint König Amazia Dindeß allmälig wieder zu heilen ver: mocht zu haben. Dennoch starb er eines gewaltsamen Todes; er fiel zu Lachis unter den Händen Verfchworener im Jahre 808 ,v. Chr. Erst Amazia7s Sohn Usia, der nach dessen Ermordung vom Volke gegen die Verfchwörer, welche feinen Vater umgebracht hatten, auf den Thron gehoben wurde, stellte in einer Regierung von mehr als funfzig Jahren Jnda7s Ansehen wieder her, wie Je: robeam 1l zu derselben Zeit Israel nach Außen wie im Innern ers hob. Usia ordnete das Heerwesen Von Neuem. Er sorgte fiir Rosse nnd Streitwagen und ließ für das Anfgebot des gesamIuten Volkes Panzer und Heime, Schilde und Speere nebst Bogen und Schleuder: steinen bereiten3I. Da die Vertheidigungsfähigkeit wie der Fortbes stand des kleinen Reiches vorzugsweise auf der Festigkeit der Haupt: stadt beruhte, wurde nicht blos die niedergerissene Mauerstrecke wieder aufgebaut, sondern die ganze Stadt mit großer Kunst und Sorgfalt stärker befestigt; neue Thürme wurden aufgeführt und auf den Ecks khiirn1en wurden Maschinen anfgepflanzt, welche Steine und große Pfeile auf die Belagerer schleudern sollten. So konnte Usia zum erstenmal seit Davids Zeit zum Angrifs gegen die Philister schreiten. Er nahm .Gath und Asdod ein. Die Ancmoniter wurden gezwungen Tribut zu zahlen, Einfälle der Araber wurden zurüekgefchlagen, das ganze Gebiet der Edomiter wurde unterworfen. Den Kriegen Usia7s II Chronik II, 25, II. 12. Könige II, 14, 7. Chronik II, 25, 17ss24. 3J Könige U, 14, 17ss2 DIUUkOk, Gcfdhidhte des Alkerthuu1s l. I. Aufl. T K,Enig . x5ejaies lI, U 42z, 7. . s14.