605 dachte zudem der nahen Freundschaft, die ihn in früheren Tagen mit Jonathan verbunden hatte, er ließ dem Mephiboseth Sauls Hase zu Gibea1I und ordnete an, daß Sauls und Jonathans Gebeine von Jabes nach Zelt: bei Gibea gebracht würden, wo Ki6, Sauls Vater, ruhte2J. Im Stamme Benjamin, dem Saul angehört hatte, unter den Geschlechtsgenossen seines Hauses wurden Davids Thaten nicht vergessen; diese has;ten den ,,Blutmeusöhen David.H Die Blüthe des Reiches Israel. Im Aufstande gegen den rechtmäßigen Herrscher, unter dem Schuhe der Landesfeinde, auf Kosten seines eigenen Volkes hatte David den Thron von Israel errungen. Das Blut der Nachkommen Sauls klebte an dessen Stufen. Es war seine Aufgabe, durch seine Regierung die Mittel und Wege vergessen zu machen, durch welche er zur Krone gelangt war. Dieser Aufgabe gerecht zu werden schickte sich David an; wenigstens war es seine Meinung nicht, den Philistern länger zu gehorchen, als er ihrer zu seiner Erhebung benöthigt ge: wesen war. David mußte voraussehen, daß die Angriffe der Philister um so heftiger sein würden, je länger er sie getäuscht hatte; er wußte, wie schwer es war, in den offenen Gauen Jsraels beim Einbrechen Des Feindes so viel Zeit zu gewinnen, um die Streitkräfte fa1nmeln zu können. Es fehlte ein fester Punkt, an welchem der erste Stoß des .feindlichen Aufalles sich brach, eine Stadt mit stärkeren Befesti: guugen und von größerem Umfange, hinter deren Mauern auch zahl: Teiche SChMVEU Schutz finden konnten. Hart an der Nordgrenze des Stammes Juba auf dem Gebiet von ,Benjamin hatte sich ein Rest der Amoriter, die Jebnsiter, seit Jahrhunderten frei erhalten, weil ihre Stadt die Hebraeer nennen sie Jebus, die Jnschriften Ramses7 II scheinen sie mit dem Namen Salam zu bezeichnen Lob. S. 130. 343J auf einer steilen Höhe lag, welche von tiefen Thaleinschnittcn wie Samuel Samuel It, 21s