Abner6 und J6boseths Ermordung. 603 seth,er wollte sich damit ein Recht auf den Thron beilegen, um die Herrschaft an sich zu reißen nnd verbarg seinen Groll nichts. Da wendete sich Abuer von dem ab, welchen er groß gemacht und trat mit David in geheime Unterhandlung. Mit Freuden ging David darauf ein. Verschlagen wie er war forderte er zuerst, daß ihm sein Weib Michal, die Tochter Sauls, zurückgeschickt würde, die Saul nach Davids Ausstand dem Palti vermält hatte. David hatte die Anhängi lichkeit der Jsraeliten an Saul kennen gelernt und sah ein, daß nichts ihm eher zum Throne verhelfen würde, als die erneute Verbindung mit Sauls Geschlecht: war dann niemand weiter als diese Tochter von Sauls Nachkommen übrig, so war er sogar dessen rechtmiißiger Erbe. Abuer schickte ihm die Michal und ging selbst nach Hebron, um iiber die Uebergabe des Reiches zu verhandeln. Sie wurden einig Abuer hatte seinen Dienst gethan. Er war bereits aus dem .Heimwege nach Machanaim, als ihn Joab, Davids Feldhanptmann, zuriickrusen ließ. Er kam und Joab führte ihn bei Seite unter das Thor von Hebron, als habe er noch etwas heimlich mit ihm zu reden; statt dessen stieß er ihm das Schwert durch den Leib2J. David betheuerte seine Unschuld Abuer mußte viele Anhänger und Freunde unter den Jsraeliten haben und betrauerte Abners Tod. Abners Leiche ward feierlich zu Hebron. bestattet; David ging im Sacktuch hinter der Bahre her, aber Joab blieb straflos3J. Als die Kunde von Abners Tod nach Machanaim kam .,,ers schlafften Jsboseths Hände nnd ganz Israel war bestürzt.H Die Jsraeliten klagten um sAbners Tod. ,,Mußte, wie ein Gottloser stirbt, Abuer sterben; so sangen sie. Deine Hände waren nie gebunden, deine Füße nie gefesselt, wie man fällt von den Söhnen der Tücke bist du gEfallen4JiU Der Pfeiler des Reichs war zerbrochen. Da hofften zwei .Hauptleute sich einen Dank bei David zu verdienen. Während Js: bofeth die Mittagsruhe auf seinem Bette in der Schlafkammer hielt, schlichen sie von Niemand bemerkt in das Haus, hieben ihrem Könige den,Kops ab und brachten diesen eilends nach Hebron zu David. Auch diese That mochte David nicht unwillkommen sein3I, sie führte U Sam. ll, B, 7.. 2I Samuel lI, 3s,, 27ss39. D. s; Sgmuz1 II, 3, 31..39, 4J AYch d.Zefes schB1ce Klggelied wird David zugefchrieben; David galt nun einmal als L1edersaxkgeF, und wie dFe Psalmen sollten alle alten Lieber von ihm herrühren. Aber. David ksMUtE M Nicht wol selbst als ,,Sohu der TüceH bei zeichneu; die Heuä9elet Ware überhaupt zu groß. 5J Dies muß aus dem Mk,