Gicead. Jephta in 577 zuriicknehmen. Mein Vater, erwiderte sie, hast du deinen Mund gegen Jehova aufgethan, so thue mit mir, wie du gelobt hast, dem: Jehova.hat dir Rache gegeben an deinen Feinden, den Ammonitern. Laß mich aber zuvor mit meinen Gespielen nach den. Bergen, zwei Monate lang meine Jungfrauschast zu beklagen. So geschah es, und als sie zurückkehrte, vollzog Jephta an ihr das Gelübde, welches er gethan. Und es ward Sitte in Jsrael, daß alle Jungfrauen vier Tage im Jahre die Tochter Jephta7s priesen. Wie gegen Gideon, erhoben sich auch gegen Jephta die Ephraii miten. Eifersüchtig auf Jephta7s Ruhm machten sie es ihm zum Vorwurf, daß, er ohne sie gegen die Ammoniter gekämpft und zogen bewaffnet über den Jordan. Aber Jephta sprach:.ich war in hars tem Streit und mein Volk mit mir; ich rief euch, aber ihr halfet mir nicht. Er sammelte die Männer von Gilead, schlug die Ephrais miten und kam den Flüchtigen an den Furten des Jordan zuvor, so daß über 40,000 Männer von Ephraim erschlagen worden sein sollen. Danach richtete Jephta noch sechs Jahre im Lande jenseit des Jordans Cetwa um 1120 v. Chr.IJ. 6O Die Gründung des Königthums in Israel. Die beiden Jahrhunderte, welche der Ansiedelung der Jsraeliten in Kanaan folgten, waren nicht gerade durch Fortschritte ihres natio: nalcn Lebens bezeichnet. Zwar hatte die Mehrzahl der Stämme den Ackerbau, die Anfänge des Handwerks und das Leben in festen Städten kennen gelernt, aber die Einheit des Volkes war verloren gegangen UND statt des religiösen Anfschwunges, der einst den Aus; zug aus Aegypten begleitet hatte, waren die Dienste der syrischen Gottheiten neben dem Jehovakultus eingedrungen. Die Spaltung und Zerrissenheit des Volkes hatte die Jsraeliten den Einfällen der Nach; baru spreisgegebeu, der Versuch Abin1elechs, im Bunde mit den Städteu eine Königsherrschaft zu begründen, welche den auseinander U Richter c. u. c. 12, 1s7. Duncker, Geschichte des Altertbum6 I. Oben S. s. Aufl. 376. 37