Wie ,Hemiten. Das alte Reich VIII Babylon. Lange Zeit bevor Aeghpten unter den Tuthmosis und Amenophis, unter den Sethot3 und den ersten Rantessiden den Gipfkl.seiner Macht und Blüthe erreichte, hatte sieh weit ostwärts vom Nil ein anderer Mittelpunkt eigenthümlicher Kultur und Bildung erhoben. Die östlicheu Nachbarn AeghptenS, die Stämme der Semiteu waren nicht auf ein enger begrenztes Gebiet beschränkt, Ae hatten Ach über ausgedehnte Landstriehe verbreitet. Die Wüsten Shriens und die weiten Einöden Arabiens wurden von ihnen durchzogen, sie hatten die Berge und die Thäler der shrisdhen Küste besetzt, ihnen gehörte ein großer Theil Kleinasiens, nordwärts saßen sie hinauf bis in die Randgebirge Ar: 1neniens, ostwärts bis zu den Bergreihen, in welchen das Hochland von Jran emporsteigt. So reichte das Gebiet der semitischen Stämme, deren Sprachen unter sich nahe verwandt waren, vom schwarzen und vom Mittelmeere bis zum arabischen, bis zum perßschen Meers busen. Von günstigen Naturverhältnissen umgeben gelangten die Stämme im Osten zuerst zu seßhastem Leben, zu eigenthü1nlicher Kultur, zu größeren Staatsbildungen, welche, anderthalb Jahrtausende hindurch die Vormacht im vorderen Listen behaupteten und einen Theil des hinteren Afiens, das Hocbland von Jran Jahr: hunderte hindurch in Abhängigkeit erhielten; während die Natur ihrer Länder die Stämme der syrisehen und arabisehen Wüste nicht über die.Lebeusweise wandernder Hirten, nicht über die Stammesgemein; schaft hinauskommeu ließ. Aber indem die Sen1iten in dem Länder: koinplex, welchen sie einnehmen zu unterschiedeneu Bilduugen gelangen,