CH bin bei der Herstellung meiner Muster von dem Gedanken auss I gegangen, spitzen auszuführen, die überall da gebraucht werden können, wo man bisher gute Nadelspitzen zu verwenden pflegte. Selbstverständlich meine ich nicht Spitzen mit Tüllmusterung, für die eine volantartige Verwendungsart gewissermaBen zur Tradition gehört, sondern jene spitzen, deren Muster ein glattes Ansetzen an Stoff oder glattes Aufliegen verlangen. Auch bin ich der Meinung, daB man, da die Haltbarlceit der Schiffchenspitzen grol3 ist, bei der Ausführung eines Musters Wert auf recht gleichmäBige Arbeit legen und sich nicht verdrieBen lassen Sollte, mehr Zeit auf die Herstellung eines Gegenstandes zu verwenden, als man für eine Sache braucht, die von heute bis morgen einer Laune dient. Aus dem Grunde und weil meinem Auge eine feine Arbeit spitzens artiger erscheint, habe ich zur Arbeit feines Garn, weiI3eS Nr. 8o, Cord0nnet spezial, verwendet. Doch können se1bstverständlicl1 alle Muster auch mit starkem Faden ausgeführt werden. 3I