V ORXsV ORT ZUM Zw1i1TEN BAND DER NEUEN MUsTER FUR scH1FFcHENsP1TzE DAs Erscheinen des ersten Bandes wurde 1914 durch den Ausbruch des Krieges verhindert. Das Erscheinen des zweiten. ist durch den unerwarteten Tod meines geliebten Mannes und Mithelfers bei der Herausgabe, des lan.gjährigen Leiters des hiesigen K11nstgewerbcmuseums, Direktor Frauberger hin.auss geschoben worden. Uberze17gt, daB das schon lang erwartete und vielbcgehrte Werkchen trotz der Verspätung eine ebenso freundliche Aufnahme finde wie der erste Band, wage ich, jetzt alleinstchend, die Herausgabe. Aus dem ersten Band habe ich den geschichtlichen und technischen Teil in. den zweiten Band übernommen. Der erstere ist aber gekürzt durch Fortlassung der langatmigen Beschreis bungsart des I9. Jahrhunderts. Im ersten Band wollte ich diese besonders bet0nen., einesteils um das geschichtliche Bild vollständig zu überliefern, andernteils um den. Gegensatz zu der neuen, kurzen Beschreibungsart meiner neuen Muster CWorts bild nannte ich die kurzen Zahlenf0rmelnJ klarzustellen. Die Wortbjlderiorm hat sich gut bewährt, den.n nicht eine einzige Frage oder Bitte um genauere Beschreibung eines Musters ist mir zugekommen. Der technische Teil ist durch die Anleitung zur Ausführung des Wechselknotens erweitert, der bei einigen MusterI1 verwendet ist und manchen Vorteil bei der Arbeit bietet. Zu meiner ganz besonderen Freude hat die Schiffchens arbeit aber nicht nur mehr und mehr Liebhaberinnen, sondern auch ihre Liebhaber gefunden. Waren es während des Krieges die Verwun.deten in den Lazaretten., So sind es jetzt Kranke, Leidende und Rekonvaless zenten in sanatoricn und Blinde, die sich die trübe Zeit furcl1ts barer Eintönigkeit und Langeweile unter aufreibendem Grübeln über Nicl1tzuänderndes mit der niedlic11en Arbeit zu vertreiben