38 und Plastik der Malerei Röiner. von Athen, der Meister der mediceischen Venus zu Florenz, die s. 33 erwähnten Glykon nnd ApolIonios, vielleicht auch die Meister des farnesischen Eueres und gvrggleßschkn FechterBs Es. 34J. E1IL;1deire gefeierteDgriechisehe W5gke fausnro;niEEher Zeit er pp o von e vedere at canJ, die iana von er a e ouvre , die beiden Rossebändiger des Monte Cavallo, der Nil und die Ariadne des eine a blüte der un unter adrian im irren ernten Antinous. a re e stehende und figende, ganz und halbbekleidete Kaisersi;uren; Neros Erzkoloß als Sonnengott, 35 M. hoch, ein Werk des Zenodoros, ist zerstört, erhalten das eherne Reiterstandbild des Mare Aurel auf dem Capitol. Auch herrliche Frauengeftalten CLivia, Agrippina vielfach, die Herkulanenserinnen in DresdenJ. In der späteren Kaiserzeit ließen sich die hohen Frauen öfter als Venus darstellen, auch mit abnehms barem HaarpuB. Veliebt war in der römischen Kaiserzeit, besonders seit Trajan, die BenuHUng.überharter oder bunter Gesteine, des Granits, Basalts, rothen Porphyrs oder schwarzen Marmors, zur Darstellung von Centauren, Satyrn, fremder Gottheiten und Mensehens man bildete Köpfe und Glieder aus weißem, die Gewänder aus buntfarbigem Marmor, feste Augen in natürlicher Farbe ein, alles Beweise beginnender Geschmacksverirrung. Schöne Reliess am Bogen des Titus.und Trajan; die am Bogen des Septimius zeigen Geistesarmuth und handwerksmaßige Roheit, noch mehr die Zuthaten des Trajansbogens aus Constantins Zeit; die1en1tIgen der Kaisersanlen schon durä; ihre Windung, ihre endlose Länge, ihre Ueberfü e an Figuren, ihre malerische Anordnung erheblich schwächer; die besten die der Trajanssäule. Die werihvolisten Werke der späteren Kaiserzeit sind die jeht aufkommenden marn3ornen Pr a eh is ä r g e mit Reliess aus der Heroensage von theilweise ganz vorzüglicher Sehonheit. Dio scorides , berühmter Steinschneider unter Augustus. Auch das Kunsthandwerk brachte in Prachtgefäßen, aus Halbedelstein oder farbigem Glas geschnitten oder aus Silber getrieben, Vorzügliehes hervor. 3. Die Malerei der Römer. Z. 48. Die Malerei wurde von den Römern selbst frühzeitig geübt; doch erscheinen schon seit 224 v. Chr. griechische Maler in Rom, kein Künstler von durchschlagender Bedeutung. Jn der Kaiserzeit ward besonders die Wandmalerei geübt, für deren Kenntnis die zahlreichen Wandgemälde von Pompeji von höchstem Werthe sind: höhere Handwerksarbeit, meist dürftig in Farbe und Lichtwirkung, aber von vollendeter Schönheit der Zeichnung und Anordnung, Darstellnngen aus der Götter: und Herden: geschichte, Tänzerinnen, Genien 2c., ohne Zweifel vielfach Nachbildungen gefeierter älterer Werke, außerdem Stilleben, Frucht: und Thierstücke, zierliches Blatt: und Blumenwerk, leicht anfgebaute Gliederung der Wände aus Stab: und Rankenwerk. Für die Folgezeit fehlt uns die Anschauung, schwerlich zu unserm Nachtheil ; in den Gemälden der christlichen Katakomben zeigt sich die Malerei durchaus herabgekommen. Eine Lieblingskunsiübung der Kaiserzeit zur Verzierung der Decken, Wände und besonders der Fußböden war die Mosaik Es. 36J, durch ihr Material der Zerstörung minder ausgesegt, zugleich aber auch un: künstlerischer, unfreier, handwerksmäßiger. Neben manchem Trefflichen viel Rohes in Gegenstand und Technik. Um 300 v. Chr. erscheint Fabius Pictor als Wandmaler eines Tempels, ebenso um 200Paeuvius; hernach, sagtPlinius, ward die Malerei nicht mehr in anständigen Händen gesehen. Schon seit 224 v. Chr. finden ßch griechiscPe Maler in Rom; berühmt um 100 v. Chr. Timomachos von Byzanz CMedeaJ, La a von Kyz1kos, auch Bildnis; malerin. Das berühmteste Mosaikwerk die Alexand ers chlacht aus Pompeji zu Neapel; sehr viel Handwerksmäßiges, Feöhterkämpfe 2e., zu Rom und in den Vrovinzen.