114 sondern wie wir jetzt Alle, so wird auch er von der oEc,0p0mJv7i der Zeit in Versuchung geführt, den inner: sten Kern der Dinge von den Kundigen zu erfahren. Die Sirenen locken Odysseus mit den .Schmeichels Worten clU: ,,Komm, o gefeierter Ruhm der Athäer, Lenke das Schiff hierher, um unsern Gesang zu vernehmen0, und sie versprechen ihm Alles zu offenbaren, was auf Erden nachgöttlichem Rathe geschah und ges schieht. Jst es nicht seltsam, daß man schon in so mys: tischer:Zeit die Gefahr dieses Durstes nach, Erkennt: niß vollkommen eingesehen hatP Jst es nicht noch seltsamer, daß drei Jahrtausende verflossen sind und wir die Lehre noch nicht beherzigt haben; daß wir immer mehr und mehr ruhelos unsere Kenntnisse zu vermehren trachten, statt sie zu gebrauchen; daß wir immerzu Neues ergründen und erforschen wollen, wobei aber das Vorwärtsdrängen immer heftiger, unsere Bewunderung immer kälter, unsere Ehrfurcht immer stumpfer wird. Der an den Mast. gefesselte Ulysses des Homer bleibt jedoch am Leben. Der .Ulysses des Dante ist auf,Hander4e Weise san den Mast gefesselt. Er bleibt, troH.des Schutzes der Athene und trog .aller seiner, Siege über das Schicksal, unter der Versuchung. Neues