DAS IDEALBLICI-I, DAS SCHÖNE BUCH ist ein Ganzes aus vielen Teilen, und seine Schönheit kann SiCh ergeben aus der SChÖIlhCiT aller dieser Teiler als da sind der geistige Inhalt, die dargelegten Tatsa- dien, die Sdurifi oder der Drudz, die Verzierungen oder Bilder, der Einband und äußere Sdimudv aller dieser Teile in Unterordnung unter das Ganze, welches sie in ihrer Gesamtheit bilden- Die Sdaönheit kann SlCll aber audu ergeben düfCll den überragendenWert eines oder mehrerer dieser Teile, dem oder denen die übrigen Tei- le sid1 unterordnen, selbst soweit, dafs sie ihm oder ih- nen zuliebe unwesentlidi werden; und jeder der Teile ist fähig, jene beherrschende Rolle zu spielen, und zwar jeder in seiner eigenen und (IhGTAkTETiSÜSChGII Weise. Aber andererseits kann jede jener zusammenwirken- den Tätigkeiten die Aufgaben aller übrigen und des Ganzen sida allein anmaben, indem sie durdu ihre über- wuchernde Schönheit SiCll hervordrängt und die Har- monie verniditet. x Ich beabsiditige nun in dieser kur- zen Abhandlung zunädust von dem Material, Papier oder Pergament, von dem Einband und dem Sdimuck der Außenseite, von dem geistigen Inhalt des SClIÖIIEU BUClICS abzusehen und midu darauf zu besdiränken, nur einiges auszuführen über die künstlerisdie Be- handlung der Träger gedanklichen Ausdrudas x der Kalligraphie, des Druckes, der Illustrierung x und über das Sdiöne Buda als ein Ganzes.