327 in Jena I. Klaffe 88,- Mark, II. Klaffe 75,50 ß IlIKlEllfC 65,- v für Mitglieder des jenaer Vereines 15,- ß in OiTenbach a. M. I. Klaffe 74,50 v II. Klaffe 57,- ß III, Klaffe 47,s0 i) in Mannheim. 75,- i mit Benutzung der Leichenhalle 90,- ß in Eifenach 76,- ß inMainz .roo,- ß für Mitglieder der Vereine Mainz und Wiesbaden 70,- i) in Karlsruhe. 50,- v für Mitglieder der Vereine Karlsruhe, Baden-Baden und Durlach 25,- w in Heilbronn. 25W w für Mitglieder des Heilbronner Vereines 15,- i) für Mitglieder der Vereine Ulm, Neu-Ulm und München 75,- i- Es iit vorauszufehen, dafs durch häufigere Inanfpruchnahme der Leicheneinäfcherung dieie Koften noch wefentlich vermindert werden. In Stuttgart wurde zu Anfang 1907 befchloffen, dafs die Einäfcherung für die in diefer Stadt wohnhaften Perfonen unentgeltlich gefchehen foll; nur für das von der Stadt zu liefernde Afchengefäfs foll eine Gebühr von 2 Mark erhoben werden. Auswärtige haben eine Gebühr von 40 Mark zu zahlen, Es dürfte wohl von Intereffe fein, manche bezüglich der Leichenverbrennung 214- erlaffene Verordnungen und Gefetzentwürfe famt den wichtigften Ortsltatuten an Beifäflfgju: diefer Stelle wörtlich wiederzugeben. Hoffen. Von den Ländern, die {ich mit der Ausarbeitung der Gefetze, die Feuer- beftattung betreffend, zuallererlt befafst haben, ift das Grofsherzogtum Heffen zu nennen. Das betreffende Gefetz (vom I9. Auguft 1899), auf deffen Grund auch die Ortsftatute zu Offenbach a. M. (vom I. Dezember 1899) und zu Mainz (vom I7. Dezember 1902) mit Genehmigung des Grofsherzogl. Minifteriums des Innern erlaffen wurde, lautet in feinen wefentlichen Teilen wie folgt. Artikel I. Die Feuerbeüattung iPc unter Beobachtung der nachftehenden Vorfchriften und, foweit fre nicht aufserhalb des Grofsherzogtumes üattiindet, nur in folchen Anftalten zugelaffen, welche auf Grund ortsüatutarifcher Beftimrnungen errichtet und geleitet werden. Artikel 2. Die Feuerbeftattung darf nur erfolgen, wenn fie von dem Verftorbenen angeordnet und von der Ortspolizeibehörde des Beftattungsortes fchriftlich genehmigt worden ift. Dafs der Veritorbene die Feuerbeftattung angeordnet hat, mufs durch eine Verfügung desfelben von Todes wegen oder durch eine hinfichtlich der Unterfchrift öffentlich beglaubigte Erklärung desfelben oder durch das von einer öffentlichen Behörde beurkundete Zeugnis zweier glaubwürdiger Perfonen, welche dem Verftorbenen im Leben nahe geftanden haben, dargetan werden. Die Fähigkeit, eine Anordnung der im Abfatz 2 bezeichneten Art zu treffen, beftimmt fich nach den Vorfchriften des ä 3329 des Bürgerlichen Gefetzbuches. Hat ein Verftorbener zur Zeit feines Todes das fechzehnte Lebensjahr nicht vollendet, fo kann die Feuerbeilattung von dem Inhaber der elterlichen Gewalt durch Erklärung gegenüber der Ortspolizeibehörde des Sterbeortes angeordnet werden.