Die gleichartige Struktur des Holzes macht es ferner sehr ge- eignet für die Fabrikation von Möbeln, Musikinstrumenten und Bleistiften. Wenn man die geographische Lage der Bestände der Lärche bedenkt, so ist es ganz klar, daß der Konsum des Lärchenholzes sich nicht einzig und allein auf die näher liegenden Gebiete beschränkt, sondern daß man ihn bis ins Innere von Argentinien und Chile ausdehnen kann, daß ein Export nach Europa nicht mehr unmöglich ist. Eine Bestandsaufnahme der Lärchen besteht aus topogra- phischen Schwierigkeiten in den Kordilleren noch nicht. Aber nach vorsichtiger Schätzung kann man annehmen, daß der Be- stand der Lärche in jedem einzelnen Lärchenwald mindestens ca. 20 O00 große Stämme beträgt. Inzwischen sind Partien nach Deutschland gebracht worden und haben eine gute Aufnahme gefunden, besonders auch zu Leisten, da das Holz geradfaserig gewachsen ist. Nur die Dimen- sionen der Stämme lassen noch häufig zu wünschen übrig. Balsa. Das leichteste Holz der Welt liefert uns aus den Tropen Mittel- und Südamerikas der Balsabaum. Balsa ist leichter als Kork, denn es hat ein durchschnittliches spezifisches Gewicht von 0,1. Im ersten Jahre erreicht dieser Baum eine Höhe bis zu zehn Metern. Sein Einschlag muß innerhalb dreier Jahre er- folgen, da das in späteren Jahren langsamer wachsende Holz fester und schwerer wird und dadurch seine Eigenart einbüßt. Wie der amerikanische Baumwollbau hat Balsa eine weiche Rinde; das Holz fühlt sich sammetartig an und hat eine helle Farbe, wie z. B. die Linde. Dem eigenartigen Bau seiner Zellen verdankt dieser Baum seine ungewöhnliche Leichtigkeit. Seine Zellenwände sind sehr dünn. Fast 92Z des Rauminhalts wird von Luft eingenommen. Die Eingeborenen benutzen die Stämme viel zum Floßbau. Es können schwere Gegenstände mit diesen 106