einzigste, was ihm noch geblieben ist, nachdem man ihm fast alles genommen hat. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika haben im Jahre 1923 747; mehr an Holz ausgeführt als im Jahre 1913. Es wurden nach dem Auslande geliefert (Wert in 1000 Dollar) Ausfuhr von Douglas-Tanne 15 514, Fichte (Yellow Pine) 28 471, sonstige Weichhölzer 14- 154, sonstige Harthölzer 12 660, Eiche 10 257. Vom ausgeführten Fichtenholz gingen nach Kuba 21g und 29Z nach Argentinien. Von Eichenholz entfielen auf England etwa SZZ der Ausfuhr und ZSZ auf Kanada. Kiefern- holz ging zu 44Z nach Japan, 15g nach Australien und je IOZ nach Peru und China. Die Ausfuhr von Eisenhahnsehwellen be- trug 2903 959 gegenüber 1 835 071 Stück im Jahre 1922. Ka- nada, Mexiko und Honduras waren die Hauptahnehmer. Irgendwelche zuverlässige Zahlen über die mittel- und süd- amerikanische Holzausfuhr sind nicht aufzutreiben. Die Nutzholzausfuhr Asiens. Amerika und Afrika beliefern in erster Linie die euro- päischen Märkte mit Nutz- und Edelhölzern. Asien und Austra- lien kommt eine geringere Bedeutung zu. Man kann in Asien vier getrennt liegende Gebiete unterscheiden, welche hauptsäch- lich Handelshölzer nach Europa ausführen: Vorderasien und die Türkei am Schwarzen Meer, Vorder- und Hinter-Indien, Nieder- ländisch-Indien und Japan. Die Mandschurei und einzelne Strecken Sibiriens sind wohl bewaldet, kommen aber für den Export weniger in Frage. Als Ganzes betrachtet ist der Erdteil Asien nicht besonders waldreich. Er besitzt große waldarme Ge- biete, wie Arabien und Teile Chinas. Herrlich sind die Wälder am Siidufer des Schwarzen Meeres bis zum Kaukasus. Das tür- kisch-kaukasische Nußbaumholz war in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in Europa ein sehr begehrter Artikel, der hoch bezahlt worden ist. Dies war lange Jahre auch in Deutsch- 94