19Ü7II3 1926 1927 1923 1929 Rundholz S546 2610 5699 5133 2527 Besdxlageues 1055 126 283 302 279 Sdmittholz 5586 2893 6214- 7658 5253 Faßholz 93 33 54 67 63 Korbweiden -6 20 21 21 20 Spezialhölzer 98 33 45 62 46 PaPierholz 1849 3607 3739 4481 5003 Zusammen: 14226 9232 16015 17724 13196 Deutschlands Holz-Import zur See geht vorwiegend über Hamburg und Bremen sowie nach Süddeutschland über Holland den Rhein hinauf; außerdem über die Häfen der Ostsee, welche viel von ihrer früheren Bedeutung verloren haben und eigentlich nur noch für nordische Bauhölzer von einiger Bedeutung sind, aber nicht mehr für Nutzhölzer von Übersee. Der Holz-Import zur See ist eine notwendige Ergänzung der Einfuhr über die deutsche Grenze auf den großen Flüssen Elbe, Oder und Weichsel sowie derjenigen auf dem Landwege. Hamburg ist seit Jahrzehnten der erste deutsche Nutzholz- Importhafen. Infolge seiner vorzüglichen, weitreichenden Ver- bindung mit dem deutschen Hinterlande und bis nach Böhmen hinein durch die Elbe ist es Hamburg im Laufe der Jahre ge- lungen, sich im überseeischen Nutzholzgeschäft eine hervor- ragende Position in Europa zu schaffen. Das ganze mittlere Deutschland kann von Hamburg aus mit Nutzholz versorgt werden, vor allem das industriereiche Berlin und Sachsen. Da Hamburg außerdem den größten überseeischen Schiffsverkehr an sich gezogen hat, so hat es häufig die günstigeren Frachtver- hältnisse und dient infolgedessen viel als Umschlagsplatz für Weiterverladung der nach Bremen, nach Holland und nach Süd- deutschland bestimmten Waren. So liegt Hamburgs besondere Be- deutung in dem Import von überseeischen Nutzhölzern. Zum Empfang und Transitverkehr dieser Güter besitzt es vorzügliche