III VORDERASIATISCHE BAUWERKE BILDWERKE UND Die alten Bauten der mesopotamischen Länder und des iranischen Hochlandes sind als Trümmerhaufen in unsere Zeit gekommen und die erhaltenen Reste sind gering an Zahl, wenn man den Vergleich zieht mit den erhaltenen Bauten des Nillandes. Die Untersuchung gewinnt deshalb hier nicht in dem gleichen Umfang sicheren Boden wie dort. Ein Umstand von wesentlicher Bedeutung ist aber ohne weiteres und in einheitlicher Geltung festzustellen: Die Orientierung der Ecken nach den Himmelsrichtungen, die bei der Anlage des Kult- baues, des königlichen Palastes und der Stadt immer eingehalten wird. Von Bedeutung ist dieser Umstand, weil er auf die natürliche Grund- lage der geometrischen Maßverhältnisse hinweist. Der Vorgang der Orientierung, zunächst ein Widerschein der natürlichen kosmischen Geometrie, legt den Grund zu den geometrischen Maläverhältnissen der Bauanlage. Das Quadrat als Kern der Bauanlage und andere ein- fache Maäverhältnisse, die sich aus der Vierteilung und Achtteilung des Kreises ableiten lassen, konnte ich bei allen persischen Bauanlagen mit Sicherheit feststellen, deren Erhaltungszustand eine Prüfung der Maßverhältnisse überhaupt zuläßt. Sehr im Gegensatz zu den ägypti- schen Bauanlagen machen sich also hier für die Grundrißgestaltung X X X _l x_ Nx x Lx_ . i K XX 1 X. K r" 1 X_ 5,1; 411mm. , l x giä X- "M" AAIÄW x ywT-r. n. X i nuns w, AN 1.2. X wlmm x 4211i??? Es -u X Wääää? F? wzßsä 2'114, I: T. Yliliüluß ä s; w 2' wäxfriüäl , "wß" 111" W- '25 "üifia""il 'liiiin{ Ihagbe "wwäüiia if-ß _ Ü 17-4 Üumii "ää man Törö ä.) WM "ü; b ißtxxfl-ßßt-FTI-i i' m M" m WM!" N1 {mm 1 in , Mjyi Q id H X w, Nwfß 'v .4 (Ä mal l Abb. 24. Vom Südportal des Palastes zu Khorsabad