231 Coburg. AHORN, Kirche. 385 Schlussjoches ist je ein Fenster früher (wie man aussen sieht) spitzbogig [und wohl zweitheilig mit Maasswerken gefüllt] gewesen, jetzt niedriger gemacht, flach- bogig, ungetheiltund darum zu breit wirkend; in der Einfassung ist es mit Kehle und Abstufung und darein eingelegtem Rundstab proiilirt. Das Langjoch ist an der Südseite gegen die Vorhalle völlig durch einen grossen Spitzbogen geöffnet, welcher im Profil erst rechteckig, dann von einem (nach der Ohorseite hin in Einbiegung, nach der Vorhalle hin in Ausbiegung geschweiften) Karnies und noch Schloss und Kirche zu Ahorn. von einer Abstufung eingefasst ist. Vielleicht ist dieser grosse Bogen erst in spät- gothischer Zeit an Stelle einer kleineren Oeifnung getreten. Die Vorhalle, welche mit einem Kreuzgewölbe von Birnstabrippen, wie der Chor, bedeckt ist, ist nach Westen, dem Langhaus hin, früher weit schöner als jetzt durch einen grossen. dem zum Chor führenden Bogen gleichartig prcfilirten Spitzbogen geöffnet gewesen, dann um des hier im Langhaus aufgestellten Denk- males willen (s. d.) zugemauert bis auf einen kleinen, rundbogigen Durchgang zur Kanzel. Nach aussen, Süden hin, ist die Vorhalle durch eine Flachbogen-Thür zugänglich, welche mit einem grossen Flachbogen-Fenster darüber von einer gemein-