Kösmu Königsberg. Pilaster mit stark vertieften Fugen fassen es ein. Die Portale sind rundbogig mit abgeschrägten Kanten, die Durchfahrt hat ein Tonnengewölbe. An dem Portal der Stadtseite giebt oben ein Relief die Restaurirnng an: der zweischwäinzige Stadtlöwe, die xierschlungenen und in Spiegelsehrift wiederholten Buchstaben: IG. I W. IHB und: 77.00. Am Aussenportal oben (lagegeil das Herstellungsjahr: 75522 und ein Stcinmetzzeichen: Das l. und 2. Obergeschoss, durch ein Gesilns getrennt, sind aus dem 18. Jahrhundert und haben gewöhnliche Flachbogcn- Fenster. Darauf ein gebrochenes und gckchltes Walmdaeh. Ausscrhatlb dieses 'l'hores führt der Steinweg in nordwestlicher Richtung zur Unfinder Vorstadt, in welcher die Gottesackcrkirche liegt. Auf diesem Wege steht als Rest der einst hier vorgeschobencn Aussenbefestigting (las Aussenthor des Unfinder Thores, das jetzige Ilnterthor, mit einfachen Bllachbogen-Portalen des 18. Jahrhunderts, tiberbaut von einem unbedeutenden, neueren Haus. Am Steinweg ging die Aussen- maner entlang; am Unfinder Thor vereinigte sie sich mit der Innenmauer. Hier geht die Nord-Mauer in mehr südöstlicher Richtung weiter und, von einem Graben geschützt gewesen, wie erwähnt, auf die Burg zu. Krauss, S. G5. Solger, S. 17. 19. 21. 32. (54. Köslau, ostsürlöstlich von Königsberg; zuerst nach Zei]. 1446 lauter gepfarrt und zum Diöcesencapitel Geroldshofen (Würzburg) Krauss, S. 307 f. öolgcr, Königsberg, S. (50. nach Kirch- gehörig. KiFGllB, 1545 Toehterkirche von Altershausen, 1618 mit der Pfarrei Dürflis verbunden, 16335-1656 von Uniinden aus besorgt, jetzt Tochterkirche von Dörflis. (irundriss-Ferm: Der Chor, auf dem der Thurm steht, ist 4 in lang und ebenso breit, spätgothischei" Anlage, mit einem Kreuzgewölbe von kehlproiilirten, unnlittelbar aus den Ecken aufsteigenden Rippen, im runden Schluss- stein mit einem Kreuz verziert. An der Südseite ein im 18. Jahrhundert recht- eckig gemachtes Fenster. An der Nordseite eine rechteckige Blende [einstige Thür zu einer hier angebaut gewesenen, kleinen Sacristei]. Der Triumphbogen ist spitz- bogig, rechtwinklig profilirt. Das 12,2 in lange, 7,6 m breite Langhaus ist von 1730 (Jahreszahl aussen über der Südthür). Die ganze Kirche ist um 1890 restaurirt. Im Langhaus ruhen zwei Emporengeschosse auf Holzpfeilern und sind in braunem H0lzt011 gestrichen. Die Holzdecke hat einen iiachbogigen Querschnitt und ist der Lange nach durch Leisten getheilt. An der Südseite befinden sich drei rechteckige, in den oberen Ecken gekröpfte Fenster mit Aufsätzen und Gesilnsen; unter dem 3. Fenster die ebenso gebildete Thür mit dem sächsischen Wappen und: E .F. (Ernst Friedrich Weiter westlich eine rechteckige Emporenthür mit Ohren, aus unserem Jahrhundert. Ebenfalls aus neuerer Zeit sind an der Nord- seite zwei kleine, rechteckige Fenster mit Ohren, an der Westseite im Giebelfeld zwei ebensolche und darüber noch eines. An der Südseite des Thurmes führt eine Holztreppe zu einer neuen rechteckigen Thür und so zur Thurmtreppe. Ueber