Stadt Meiningen Siegel der 1223- 4344. �eschiehte der Stadt Meiningen. Doebner. Meiningen K�nigsgut Zlllll Jahre 1008. ie Stadt Meiningen und ihre Umgebung geh�rte von Alters her zu Franken und insbesondere zum Gau Grabfeld, der, wie eben S. bemerkt, das ganze Gebiet vom Th�ringerwald bis zur Rh�n, von der Steinach und oberen Werra bis zur fr�nkischen Saale, zur Streu und zum Main umfasste und dessen nordwestliche Grenzen die Fulda, Rosa und Schmalkalde bildeten. Die Zeit, in welcher die Bewohner dieses L�nderstriches den alten G�ttern epferten, deckt ein undurchdringliches Dunkel. Alles, was �ber jene fernen Zeiten von Geschichtsschreibern berichtet wird, beruht auf Vermuthungen und Schl�ssen, die zwar gr�ssere oder geringere Wahrscheinlichkeit f�r sich haben, aber sich doch nicht geschichtlich sicher beweisen lassen. Erst, mit der Einf�hrung des Christen- thums beginnt es in der Geschichte unseres�llgefen Vaterlandes allm�hlich zu tagen. Wer freilich in Meiningell und Seine? rl�l�lgebung das Evangelium gepredigt hat, ist nicht bekannt. Der heilige Kilian wirkte gegen Ende des 7. Jahrhunderts in Franken, kam bis in die Gegend des Grossen Kreuzberges in der Rh�n und Ward 539 in W�rzburg erschlagen. Winfried-Bonifatius entwickelte im 8. Jahr- hundert in Hessen und Th�ringen eine ausgebreitete Th�tigkeit die Annahme scheint nicht ungerechtfertigt, dass Si�h an die Bem�hungen dieser M�nner die Ausbreitung des Christenthums in der Gegend von Meiningen kn�pft. Bonifatius gr�ndete 741 das Bisthum W�rzburg und 744 das Kloster Fulda diese beiden Gr�ndungen gaben der chrlStlichen Kirche in unserer Gegend Siehere feste St�tzpunkte. Jetzt beginnen die Urkunden. und damit dringt Licht in das bisherige Dunkel, von 758 ab werden, Zumeist in Tausch- oder Schenkungsbriefen an das Kloster Fulda, zahlreiche Orte aus der Umgebung MeinillgellS genannt s. oben S. 5. die