Landwehren Meininger Unterlandes. Meinin gen scher Karte zur Veranschaulichung der Besiedelungsgeschichte des Th�ringer Waldes" Peterrnanns Mitth, Erg. 76. Dass er sich mit dem Amt Sander Hahl nahe ber�hrte, ist oben bereits angedeutet. Er wird sowohl im Salzunger Stadtbuch S. 448 als Viehhutgrenze wie auch in der Salzunger Amtsbeschreibung von 1652 unter dem Namen "Landzuehr" zu wiederholten Malen angef�hrt. Die hennebergische Neue Jagd" im Amt Salzungen ging, dem Salzunger Vertrag vom 31. August 1578 zufolge, an Sachsen �ber Heim, Ohron. II, 428. Die Altensteiner Landwehn Ueber die Altensteiner Landwehr giebt nur ein von H. Hess a. a. O. S. 69 ver�ffentlichtes Aktenst�ck Kunde, jedoch anscheinend in l�ckenhafter Weise. Wir geben nachstehend den vollen Wortlaut dieses aus den Tagen Kurf�rst Friedrichs des Weisen stammenden Verzeichnisses Landwehren des Amtes Altenstein. Das Genick auf den Altensteinischen Walden hebet sich an bei dem Lauten- bach an der Hennebergischen Landwehre und zeiht sich forder nach Attenroda �ber das Dormgerthall nach der Kratxerswiesen; da steht ein Fallschlag in den Genicken, und das Genick geht forder �ber den Hirsclzbalz nach dem Beerwinlwltall uii" die Strasse bis an das Theneburger Genick." Die Quelle des Lautenbachs ist unweit der Hohen Klinge, wo die hennebergi- sche Landwehr abzweigt; die "Strasse" jedenfalls die eine kleine Strecke mit dem Rennsteig gehende Mnterstein-Altensteiner Landstrasse. Das Altensteiner Genick schied oifenbar das s�chsische Amt Altenstein im Osten zun�chst von der hessischen Amtsvogtei Herrenbreitungen und weiterhin von der Cent Brotteroda vgl. Heim, Henneb. Chronik III, 71. Im Norden bildete der Renn- steig, wohlvergnickt und wohlverhauen, die Abwandung gegen das Amt Tenneberg; �ber die Art der Markscheidnng und Landbewehrung im Westen am Kissel und nach Etterwinden zu ist bisher nichts Sicheres ermittelt worden. Litteratur Binder, Das Amt Lichtenberg, Zeitschr. f. th�ring. Geschichte. 1893, 1895. Biihring-Hertel, Der Rennsteig, 1896, S. 124-127. -Geisthirt, Schmalkalder Chronik, 119, 16. H�ffner, Die Landhege und die Landth�rme des reichsst�dtischen Gebietes von Roten- burg a. d. Tauber, Denkmalspflege VI 1904 S. 1. L. Heim, Hennebergische Chronik II 1767, S. 25. 87. L. Her tel, Die Landwehren, MVSchr. 1896. Hess, Der Th�ringer Wald in alten Zeiten, Gotha 1898. Juncker, Ehre d. gef. Grafsch. Henneberg S. 1704. Pelissier, Die Landwehren der Reichsstadt Frankfurt a. M., Arch. f. frankf. Gesch. u. Kunst VIII 1905. Schaller, Eine Landwehr im Meininger Unterland, Neue Beitr. des HAV. XIV 1899. A. v. Schultes, Hist-statist. Beschreib. d. Grafseh. Henneberg 1794, S. 373. 803. v. Schultes, Diplom. Gesch. d. Hauses Henneberg 1788, S. 359. J. G. Wagner, Geschichte der Stadt und Herrschaft Schmalkalden, Marburg 1849, S. 134. He rteL