292 geschwungene und tiefe Fenster fünfter Ordnung, das bis zum Ende des vierzehnten Jahrhunderts, oder noch länger benutzt wurde, und immer großartig wirkte, mit der Tiefe seiner Nase und dem daraus folgenden Schatten; aber die schmale Nase, 4, kommt auch bei sehr früher Arbeit vor, und wirkt reizvoll, wenn sie ß unter einer kühn geschwunge- nen, flachen Archivolte ange- Sßl bracht ist, wie bei Figur 5 vom h Corte del Forno in Santa Ma- ii-Ül- arlilmi-"i f: rina. Die durchbrochene Nase gÄ gibt dem Fenster eine beson- dere lteichtigkeit und Pracht, L-igwffffjjf- "i; aber sie ist nicht souedel. Bei T. j den reicheren Gebauden ist i"? die Oberfläche der glatten und massiven Nase mit einem fla- 5 chen Dreiblatt verziert (siehe Fig- 5 Tafel 8, Band I), oder, wenn die Nase klein ist, nur mit einem dreiseitigen Einschnitt, wie bei Figur7 und 8, Tafel 52. Die Vertiefungen an den Seiten der anderen Nasen be- zeichnen ihre einzelnen oder doppelten Blattwerklinien. Die Nase des Dogenpalastes hat nur eine Leiste um ihren Rand, und eine Kugel von rotem Marmor an ihrer abgestumpften Spitze, und ist vollendet in ihrer großartigen Einfachheit; aber im allgemeinen sind die Nasen von Venedig denen von Verona und den anderen italienischen Städten untergeordnet; hauptsächlich, weil der Zeichner sich nicht ganz klar war zwischen wirklichen Nasen und der bloßen inneren Einbiegung des Bogens vierter Ordnung. Die beiden Reihenfolgen, 4a-4e, und Sa-Se, auf Tafel 35, Band ll, sind so angeordnet, dass sie sowohl diesen Zu- sammenhang, wie auch die Abweichungen der Biegung bei den dreiblättrigen Bogen vierter und fünfter Ordnung zeigen, die, obgleich sie in so kleinem Maßstabe sehr geringfügig erscheinen, doch von riesiger Wichtigkeit bei der Fern- wirkung sind. Ein Haus, bei welchem die Nasen wie bei