KAPITEL UNTER NEUEN LEHRMEISTERN S 77. Als ich acht oder neun Jahr alt war, beliel mich in Dunkeld eine böse, mit Fieber verbundene Krankheit, die wohl nicht ganz ohne Gefahr war; jedenfalls fühlte ich mich dabei höchst unbehaglich. Die Krankheit stellte sich nach einem langen Spaziergang ein, auf dem ich große Mengen roten Fingerhut ge- sammelt und zerpfliickt hatte, um den Samen zu unter- suchen, und man sprach von der Möglichkeit einer Vergiftung. Ein absurder Einfall, der indessen die Folge hatte, dass sich meine wachsende Scheu vor Stromschnellen, nunmehr auch auf Schluchten, in denen der Fingerhut steht, übertrug. Nicht lange danach, als wir wieder nach Haus gekommen waren, wurde meine Cousine Jessie krank und starb nach schwerem Leiden an Gehirnwassersucht. Es tat mir sehr leid, nicht sowohl um einer frühen Neigung willen, als vielmehr in dem Gefühl, dass die glück- seligen Tage in Perth auf immer dahin seien, nun jessie nicht mehr da war. Ehe ihre Krankheit die verhängnisvolle Wendung nahm,