WG f e es so rnanehe Meister litt" m'a Vorstellungen unddemDrängen einer, anderer Nationen in den " , von seiner ungewöhnlichen künstle- letzten Jahrzehnten ge- j rischen Begabung überzeugten, be- man haben, so kehrten freundeten Familie, den Vater zu in neuerer Zeit auch begabte deut- bestimmen, daSS er dem Sohn die Maler den essen Centren des Erlaubnis gebe, Maler zu werden Kiijistlebens entsflilossen denRücken, Wilhelm Hasemann. und nach Berlin auf die Akademie zu n dauernden Aufenthalt in gehen, um diese Kunst zu erlernen. äariiroiihrentlegenen kleinen Ortschaften und unter solchen Viel mehr als diese Erlaubnis freilich vermochte [der Vater Menschen zu nehmen, die noch unverkünstelt, unabgeglättet ihm zur Ermöglichung des dortigen Studiums nicht zu ge- und unverfälscht eine kräftige charakteristische Eigenart in währen. Die Unterstützungen, die der junge Kunstschüler Erscheinung, Sitten und Lebensarten bewahrt haben. Diese aus der Heimat empfing, waren die allerspärlichsten. Künstler schmeicheln sich mit der nicht unbegründeten Während er fleissig in allen Klassen der damals (1867) Hoffnung, in solcher Umgebung, in steter, immer erneuter noch in ziemlich traurigem Zustande befindlichen Akademie unmittelbarer Beziehung zu jenen Menschen lebend, an arbeitete, sah er sich genötigt, um seinen Lebensunterhalt ihren Mühen und Plagen, Sorgen, Kümmemissen, Schmerzen zu erwerben, für geringe Bezahlungzuletzt handwerkliche und Freuden teünehmend, so etwas wie ein geistiges Reini- Arbeiten, wie Originalbildchen für. eine Luxuspapierfabrik, gungy, Stärkungs- und Verjüngungsbad zu geniessen, das oder das Uebermalen der Lichtpartien von Oeldruckbildem, die wohlthätigsten Wirkungen auf ihre ganze Kunstweise, noch neben Porträtzeichnungen auszuführen. Er gewann ihre Art, die Natur zu sehen und darzustellen, ausüben mit alledem dennoch kaum die notdürftige Nahrung. Aber müsse. Das haben Heinz Heim. die Künstler der Ahrens- er hielt alle Entbehrungen tapfer aus. hoper. und der Worpsweder Malerkolonie und früher schon Als 1870 der Krieg gegen Frankreich ausbrach, wäre W. Hasemann gethan, von dessen Werken dies Album Hasemann gern, wie andere akademische Genossen, als eine reiche Auswahl erlesener, besonders anmutiger und Freiwilliger in das Heer eingetreten. Aber seine zarte hnender Proben enthält. schwächliche Körperverfassung vereitelte diesen Wunsch. fur lhiln bÄSEcSchwal-zwalddoff Guteeh im Oberen Kinzigthal So schloss er sich wenigstens, um dem Vaterlande nach hat er sich im Jahre 1880 angesiedelt. Dort erbaute ihm besten Kräfte" zu dlfeenß dem von der Berimel: Turner" der mit der charakteristischen Bauart der echten Schwarz- Schaft gebildeten Sanitatskorps an und war mit diesem in älder Bauernhäuser aufs gründlichste vertraute Architekt Kossmann ein ganz den Wünschen und Bedürfnissen des Knnsgers entsprechendes Wohnhaus in jenem ausgeprägt "Ff-f? eigenartigen, in diesen Schwarzwalddörfern herrschenden A. f [ff Stil. Der Baumeister hat es verstanden, in genialer Weise P G5; V beide Bedingungen zu erfüllen. In den Formen eines solchen H5; w, Mr S: D, g," Bauernhauses hat er das traulichste und behaglichste Künstler- r p;- g w? heim errichtet, in welchem auch ein weites, hohes Maleratelier T? 73'" .5 .l r noch Platz gefunden hat. i. .3; ggf Dort haust, studiert und malt der Hausherr während wwflgg.) v ilffre j des grösseren Teils des Jahres, dessen übrige Zeit er meist in Karlsruhe verbringt. "-31 Ihm ist das Glück nicht aus den Wolken gefallen, a ' h "n" nicht durch die Götterin froher Gebelaune bescheert worden. i"? 1' Inhartem Kampf undschwerem Ringenwährend entbehrungs- x "7 i. voller, freudenarmer Jugendjahre hat er es dem Schicksal ü, 3- gleichsam abtrotzen müssen. Nie hatte einer gerechteren I", flß: fQ-Qfjrr- "3 Grund, sich mit Stolz einen aSelfmademam zu nennen, als a. f! Hasemann. 53' "h Aus den bescheidensten Verhältnissen ist er hervor- i. gab gegangen. Sein Vater lebte als Mechaniker in Mühlberg a" an der Elbe, Provinz Sachsen. Dort ist letzterem dieser Sohn Wilhelm 1850 geboren. Als er die Schule absolviert YLWEIAZAJAeWJ hatte, musste er aut das Verlangen der Eltern den väterlichen E, kommt! Beruf erlernen. Einige Jahre arbeitete er unter des Vaters Aufsicht und Anleitung an der Drehbank und am Schraub- Feindesland so lange thätig, bis er, von den Strapazen er- stock. Aber die tiefeingeborne Lust zum Zeichnen und krankt, sich zur Rückkehr nach der Heimat gezwungen Malen und der heisse Wunsch, sich der Kunst als seinem sah. An der Wiederaüfrlahme Seine!" akademische" Studien Lebensberuf zu widmen, konnten durch diese Beschäftigung verhinderte ihn zunächst die alte Not. Ihre BekämPfuPg nicht dauernd unterdrückt und getötet werden. Was seinen durch dieselbe Erwerbsthätigkeit wie ehedem lnahm- seine eigenen Bitten nicht gelingen wollte, gelang endlich den ganze Zeit in Anspruch. Als er dann doch wieder in dle