Vorwßrt. Nach längerer durch umständliche Vorarbeiten und die Drucklegung bedingter Pause übergebe ich in dem vorliegenden Bande die IV. Blolge meiner ,_,Beiträge" der Oeffentlichkeit. Die urspüngliche Absicht, sowohl die Quellen als auch die Technik der Renaissance und deren Folgezeit in einem Bande zu vereinigen, musste ich infolge der Ueberfülle des zu behandelnden Materiales aufgeben, so dass das Thema jetzt in zwei Teile getrennt erscheint, dessen erster sich ausschliesslich mit den Quellen beschäftigt. Unter diesen nimmt als Hauptquelle der Rubenszeit das Manuskript des De Mayerne auch räumlich die erste Stelle ein. Einer weiteren Folge ist dann die Bearbeitung der einzelnen Maltechniken, der Freskomalerei, Oel- und Staiiier- malerei, sowie des Farbenmaterials vorbehalten. Um jedoch schon hier einen besseren Einblick in die XVechselwirkung von Quellen und Technik zu ermöglichen, habe ich es für geeignet erachtet, die erstlich für den folgenden Band bestimmten Kapitel über die "historische Entwicklung der Oeltechnik in Italien und den Nieder- landen" als Einleitung zu diesem Bande einzufügen, und gebe ich mich der Hoffnung hin, dass die den früheren Veröffentlichungen entgegengebrachte Teilnahme auch dieser Teil meiner "Beiträge" in gleichem Masse finden möge! Gleichzeitig sei es mir noch gestattet, dem h 0 h e n S e n a t e d e r k ö n i g- liehen Akademie der Künste zu Berlin, der von Anbeginn in entgegen- kommendster Weise meine Bestrebungen unterstützte, und in allererster Linie dem hohen Königlich Preussischen Ministerium der geist- liehen, Unterriehts- und Medizinal-Angelegenheiten für die mir seit einer Reihe von Jahren gewährte Subvention, die es mir ermöglicht, das begonnene Werk z u Ende zu führen, auch an dieser Stelle meinen ehrerbietigsten Dank zum Ausdruck zu b r i n g e n. MÜNCHEN, Juni 1901. Der Verfasser.