652 zwumx. Vergangenheit und Zukunft des Cölner Dnmbau. Ciiln 1331i In dieser Schrift gibt der berühmte Dulnlsaumeister in Iiiirzg das Wissenwertheste über den Dom. Fünf Stahlstichc nach seinen Zeichnungen: enthalten Ansichten des Domes, wie er ist und wer- den soll, die Ansicht des Choresf, das Innere des Domes und des Hauptfurtals. Auch ein Grundriss ist beigefügt. Es gibt zweierlei Ausgaben, hl. ful. und fol. Der Dom zu Köln in seiner zukünftigen Vollendung, nach dem von E. F. Zwirner ergänzten Bauplane. Mit Prucessiun, Stahlstich Vun C. Blayer, qu. ruy. ful. Üeher den alten Plan s. da; berühmte Cblner Domwerk von Dr. Buisäeröiz. Catatalh tiir die Todtenfcier des Erzbischof? FercLAugnst vun Cöln, von E. Gerhard auf Stein gezeichnet, 4. Zwitzel, der Name einer Steinmetzfamilie, welche in Augsburg be. träichtliche Werke hinterliess, welche aber nicht alle bekannt sind, Jakob Zwitzel von Elchingen war Schixler des Burhhard Engelber. ger, welcher 1475 Werkmeister der Stadt Augsburg wurde. läp stand diesem Meister beim Bau der St. Ülrichshirche zur Seite, Von Jakob und Bernhard Zwitzel mögen einige der Fuggefschen Häuser in Augsburg erbaut seyn, da beide als Steinineizen und Baumeister Huf hatten. Der letztere, wohl Jakobs Sohn, wurde 1556 vom Herzog Ludwig nach Landshut berufen. um den Neu- hau des Schlosses 'l'rausnitz zur übernehmen. Von Ludwig di-ni Iiiellheimei" um 12051 zur herzoglichen Veste bestimmt, war die 'I'rausnitz bis zum Tode Georg des Reichen (1505) Ilesidenz der nieilerbayerisehen Herzoge, ohne dass man bestimmen kann , we1_ ehe Veränderungen sie erlitten hat. Herzog Ludwig führte aber einen beileutendiexi Bau, da sich die Kosten auf 26,655 fl. 5 Sch. und 2 dl. beliefen. ZvvitzePs Bau ist ein Gemisch von Formen, we'd"; er nach den Werken des spät gothischen Styls und. der Renais- sancezeit bildete, im Ganzen ohne grosse Einheit, welche aber später noch mehr gestört wurde. Herzog Albert V. (T 157g) liess die Siiclseite des Schlosses im italienischen Style, und den tempclarti. geil Keller bauen. VVilhelm V. richtete die Vcste wohnlich ein, und Maximilian I. wurde 1575 (lß geboren. Was die Schweden niederbrannten, baute er wieder auf. Der von Zwitzel gebaute ',l'heil des Schlosses erlitt in der Folge viele Veränderungen. 1m Jahre 1548 haute B. Zwitzel in Augsburg das Ballhaus, welches zu seinem grussen Schaden einstiirzte, denn er musste es auf seine Husten wieder aufbauen. Später wurde die Stadtbibliixthek in das- selbe verlegt. Den Brunnenthurnx beim rothen Thore baute Q,- 1515i), und damit verschwindet uns seine Syur. Ein Thomas Zvvitzel arbeitete den schönen Pfeiler an der Si_ Ulrichshirche zu Augsburg, und vielleicht sind auch einige Epiia. Phien im lireuzgange des Domes von ihm gefertigrt. Es finden sich daselbst sehr werthvolle Steinbilder aus jener Zeit. Zwitzel starb zu Augsburg 1570. Dom. Prasch, Epitalvhia Augustana p, 27 gibt die Grabschrift. Zwitzel hatte den Stein zu seinen Lebzeiten gelurtiget, da das lbdesiahr nicht ausgesetzt ist. In den alten Papieren der Malerzunft zum heil. Lnhas in. bliinehen landen wir auch einen llluler Bernhard Zwitzel von Angs- burg erwähnt. Er huniiiit in einem Ladzetlel von 155i) vor. Diuss ist jener Moncigraxxxxnist ZVV B. 155i bei Brulliiat I. 11115 b). Die- ser Schriftsteller fand das [Vlunograinm auf liililnissen in dcrVVc-ise des jüngeren llolbein, welche aber in der Färbung trockener sind,