Zeemau , . Beinier , ( RGUIY s Remigius 229 Quer i-adirten Blätter fertigte er die Zeichnungen in der Umge. gend dieser Stadt, und andere bilden Theile derselben ab. Mehrere Blätter bezeugen auch Reiuien Anwesenheit in Frankreich, wenn aber auf den zweiten Abdrüclaen einer Folge von Marinen (Dimm? 118). eine enslisehe Adresse steht, beweist es noch nicht, dass der Iiünntlep iniEügland sich umgesehen habe. Heinecke (Neue Nachrichten I, 94) will auch von einem längeren Aufenthalte in Berlin vÄvisSenQund bemerkt, dass in den k. Schlössern viele Bilder von ihm seyen. In der Gallerie des k. Museums zu Berlin ist. we- nigstens keineä aufbevFahi-t, In Galletien sind "seine Bilder uher- haupt selten. In den älteren Gatalogen der Gitllerien in Schleus- heim und Salzdaluxh" sind einige Scnbilder angegeben; welche aber apäiei nicht mehr eijwähnt werden. In der k. k." Galtex-ie zu Wien wirdihm eine l-lafenangicht mit vielen Schiffen zugeschrieben. Da; Tökiääjalir (liege: Meislerä ist unbekannt Eigenhändige Radirpngen. Die Blätter dieses Meisterssind einiig in- ihrer-Artä Er beur- kundet darin die genaueste Kenntnis: der verschiedenen Gattungen von Schilien, und die Meereswogen sind in merkwürdiger Wahr- heit ausgedrückt. Die Arbeit ist meistens fein, und die Schraßi- rung geschlossen, so wie man sie mit der kalten Nadel und dem Stichel erreicht. Dagegen gefallen seine Lüfte und die mageren. Rauchwolken weniger. Bartsch P. gr, V. 125 E. beschreibt 154 Blät- ter, und glaubt, dass damit das Verzeichnis: vollständig sei. B. "Vikzigelßßupplements au Peintre-graveur I, p. 247) fügt aber noch. viele andere Blätter" bei, und gibt überhaupt so wesentliche Zu- sätze, dass das WVei-lt von Bartsch nur durch dieselben erschöpfend ist. In verschiedenen früheren Gatalogen findet man ebenfalls Blät- ter erwähnt, welche angeblich dem Werke von Bartsch fehlen sollen. Diess ist aber ein Irrthum, denn sie gehören zu den verschiedenen Iblgen, welche Bartsch nicht genau beschrieben hat. Es finden sich auch Copien und Nachahmungen der Radirungen Zeeman's, wel- che man" für Original "nehmen könnte. Diese Blätter sind roher behandelt, besonders jene mit der Adresse von Cnrel Allardti; wie "z. B. die Titeleopie'zu'Ni-, 107 113. J. C. Visscher ab 1642 ebenfalls eine Folge von. 10 Blättern mit Schißßn hßvßlill, gvßle mit holländischen Versen, Diese Blätter sollen nach Zeeman's Zeich- nungen gefertigfet seyn; alleiuer dürfte keinen Theil daran ha- ben. Im Wink er'schen Catalog Nr. 6695 sind sie aufgezählt. Der Preils der Blätter ist nach Maassgabe der Schönheit bedeutend hoc i. i) Eine grosse Marine, Rechts vorn ein Schi? init drei ge- spanntenSegelh, gegen den Mittelgrund zwei andere grosse Schiiie, links vorn am Damme herausragende Segel etc. Im Rande: R. Zeeman. Danker Dankerts Exc. H. 6 Z. 5 L., BP. 9 Z. 7 Lv I. Wie oben von Bartsch bestimmt. Bei Weigel 10 Thl, U. Statt Dankerts "Adresse links J. H. Das unten Nr. 170 erwähnte höchst seltene Gegenstück ist von 3B. Weigel beschrieben. Bartsch kannte es nicht. 2) Der Matrosenaufstand. Rechts im Schiffe kämpfen die MH- trosen mit Messern, und oben ist die Büste eines Mannes mit Lorbeem umgeben. Dieses soll das Bildnis: des Schippei- li-ees de Junge seyn. Links unten im, Wasser: Zaeman, und