890 Zampieri Bomenichino. .35 [R1 .19 d!) m; .12: SEI ue B1 5x: 911 821. ziu 151 1:! im in. -1 41 231 -oi da Hi n? Ilu 93 -u .91 B? zu I'M 1d 23x B11 als . 8 u! J J q-Ü- In ei i:- g: ihn das berühmte Gemälde von Tizian zu Venedig begeisterte. Nach der Aufhebung des Klosters kann das Gemälde nach Yorli, und da erwarb_ es die Akademie in Bologna. Eine iglückliche Zeit für Donienichino war zu Rom im Ponti- {icate Gregor XV. (1621 Dieser Papst war der Landsmann und Pathe desKiinstlers, und zog ihn überall hervor. _Er ernannte ihn zum Baumeister des vatikanischen Palastes, du Dominichino von jeher sich auch mit dertßauhuust befasst hatte. Allein wie als Maler, so war er auch als Baumeister liabalen. ausgesetzt. Er fer- tigte zweiZeichnungen zur liirche des heil. Igngz, aus welchen der JesuiLGrassi eine drittemachte. Dominichinp trat daher ganz zurück, und Algardi vollendete den Bau. Dann fertigte er eine Zeichnung zum Portal des falazto Lanzellotti, welches Milizia, der Ed._sec. II. 1ÖQ'- 71V Yqn den architektonischen Leistungen des Künstlers spricht, nicht rühmen" will. Sehrvschön findet er aber das Gewölbe der liirche St. Maria in Trastevere, an wel. chern Dominichino auch die Himmelfahrt Mariä gemalt hatte. Die Capelle della Madonna di strada Cupadaselbst baute der Iiiinst- lcr ebenfalls. "Milizia rühmt aber nur die von'_Doxnenicl1ino er- baute ViJla Ludovisi in Rom, in welcher er zugleich landscha ftli_ ehe Bilder malte, merkwürdige Anfälngc dieser Kunst, welche Cl. Lorraiu auf" eine so hohe Stufe gebracht hatte. Auch am Bau der .'Villa Belvedere in Frascati hatte der Hiinstler-Theil, und damit ist der Ijreis vollendet, welcher unserm Maler gezogen war. Beim Regierungsantritt Urban Vlll. wurde er auch seiner Stelle als Bau- "meister enthoben, so dasslderwliiinsvtler wieder auf die Malerei Ä_al_l'ein angewiesen war. Der "Cardinal BIontalto liess damals die "nähe Kirche S. Andrea della Valle mit lllalereien verzieren, und fwählte den Dominichino dazu aus,'wessvtfegen ihm Lanfranco Zeit- debens feind blieb. l'assari_[l.'__ iäöfund Fiorillo II. 456 erzählen Von jeneifschmählichen.Gehässigheit. In der Tribune des Haupt- altares" malte der Künstler dexrTäufer Johannes, wie er zwei Jün. geii auf denyHeiland aufmerltsanfniakihtfdie Berufung des Andreas und Petrus! Apostelnmt, den Gang des ersterenvzum Tode, dessen Geisslung und Apotheose. Diese Bilder, welche Prof. Mich. Heck 1319 resteurirt hat, sind" durch Stiche bekannt, so wie jeno der colössalzen {Evangelisten in den (Winkelndller Kuppel. Da ist der berühmte "Johannes, dessen begeistertes Wesen nicht zu be- schreiben Zwischen den Fenstern malte er sechs 7 F. hohe sitzendefigurenf der Tugenden: die "Beschauung, Liebe, Stärke, Glaubgn',"llellgi0n und freiwillige Artnuth vorsteallend. 'Das' oben der Geisslung des heil. Andreas darf nicht mit dem beriihmtocrexx Bilde in S. Gregorio verwechselt werden. Domini- chino sollte auch die liuppel der St. Andreasltirche malen, und er hatte bereits drei. verschiedene,_Compositionen entworfen, als ;de_r Cardinql Montalto starb. izund Arbeit für sich zu tgrhalten wusste. _Nur,e_inen geringen. Ersatz leistete ihm der Cßfdillali Ottävio Bandini. "Eniibertrug ihm die durch den Stich bekannten Üier Ovale in esgSilvesttrdf auf Itlrante Cavalloß- Sie stel- len David Es: "d'or Bundeslatle, Jutlith 'mit_fdeni_Hauptp des Ilolu- mit "der Hönigixrvoxff Salm, und Esther {vor Ahasverus darf-Um dieselbe Zelt imrilte Dominichinu St. Maria Ädelln Vittoriaidrei Bilder, welche Üeber das Bild dias Johannes, walChas-F. Müller so vterhaftvgestoqhen hat; 1a. unten das V-qrneichniss der 1er nach Dommiclnuxmn... mei- am.