152 Wyld 1 WVynants o Jan. Dv, Hupferstecher, ist uns durch ein großes Blatt boknnm, welches er nach VV. v. Rahdenk Zeichnung zur Erinuerun an die Vertheidigung der Citadella von Antwerpen (1832) in Stab? 5a- stachen hat. vvyld, William, Architelttur- und Lnndschaftsmaler, machte sein; Studien in London, und begab sich um 1855 zur weiteren Ausbil- (lung nach Italien. Er besuchte Neapel und Sicilien, verweilte auch einigeZeit in Ober-Italien, und begab sich dann durChDeutsch- land nach Paris, wo er einen Theil seiner zahlreichen Zeichnun- gen in Oelhildern ausführte. Auch in Spanien und in Algier sah sich dieser Iiiinstler um , so dass seine Werke ronse Mannigfa]- tigkeit bieten. Wir nennen die Ansichten von äNleapel, Subiaco. "Venedig, Sorrento, Strassburg, Frankfurt am Main, Tours, A]- gier etc. Seine Ansichten von Bunmonumenten, Strassen und öf. fentlichen Plätzen sind sehr zahlreich. Für eine grosse Ansieht des Ca grande in Venedig überreichte ihm 1859 der König Louis Philipp eigenhändig die goldene Medaille. Auch landschaftlicha Ansichten mit Stalfage aus dem spanischen und italienischen Volks- leben finden sich von ihm, sowie überhaupt alle seine Gemäldg mit Figuren belebt sind. Sein Streben geht nach Styl und Bedeu. tung. Anfangs hatte ihn die Farbigkeit der sudhchen Natur ab"- ruannt. so dass er sich in den Extremen der Farben bewegte. Ei. nein Critiker im Knnstblatt 1841 S. 554 missliel nament ich dig Buntheit der Farben, doch erkennt er in einigen Theilen gross, Feinheit. Seitdem hat Wyld seine Palette gemässiget, und die Bi]- der erscheinen bei glänzender Färbung in schöner Harmonie W. Wyld lebt seit Jahren in Paris, und behauptet als Kiinsg. ler einen bedeutenden Rang. Wir haben folgendes Werk von ihm: Monumens et Rues de Paris. Dessinees et lithographics pa, W. Wyld. Original-Lithographien mit Tdndruck. London 1839. gr. qu. fol. Im französischen Kunstblatt wP Artisten kommen liq. dxrungen nach seinen Bildern vor. Wylß, NICÜIÜÜS VUÜ, Maler von Bremgarten i_n der Schweiz, Wag Stadtschreiber in Constanz, wo ihn der Cardmal Aeneas Sylviu. kennen lernte. In der Basler Ausgabe der Werke dieses Cardina], von 1571 findet man p. 640 diesen Künstler mit Zeuxis und Apelle, verglichen, was aber als eine häufig vorkommende Redensart zu betrachten ist. Das grosse Lob bezieht sich auf ein Yun Wy), gemaltes Bildniss des Michael von Pfullendurf, welcher ein Freund des Cardinals war. In der gedruckten Briefsammlung hexsst 1111155, aen der Constanzer Apelles Nicolaus de Ulm, in einer Handschrift von 1476, welche dem bekannten G. R. Za f gehörte. steht ab" Nicolaus de VVile. Wo das Bildnis: Pfullendjorfk rich befindet, is; nicht bekannt, so wie überhaupt die Werke diese; Malers verschul. len zu seyn scheinen. Er ist wahrscheinlich jener N. W. F. bei Heller und Brulliot 11. 216a. In N- v- WYWS Tüßchungßn Straßburg 1510, fol. sind ebenfalls Holzschnitte. Zu jener Zeit war er Stadtsclireiber in Esslixigen, wenn nicht der CODSUiIlZgg Wyle eine andere Person ist. WYUQQÜS, Jan, Landschaftsmnlcr von Harlem, gehört zu den aug. gezßlchnelslcn Meistern seiner Zeit, doch bewahrt die Iiunstgg. schichte nur wenige Data aus seinem Leben. Diese sind indessen nicht Sehr vrbaulich. Wyunuls wur ciu Spieler, und trieb sich in