Wodniansky , Joh. "Wöber , Bliehnel. 15 niss, und die Büste eines Orientalen von ihm gemalt, welche einen trefflichen Künstler beurkunden. Er scheint sich den Rem- brandt zum Vorbilde genommen zu haben, vollendete aber seine Bilder sehr fleissig. Dann finden sich auch sehr schöne Zeich- nungen von ihm. Sie sind meistens mit der Feder oder mit Kreide umrissen, und dann in Tusch und Sepia vollendet. Marquart Wo- cher hat nach solchen Zeichnungen einige Blätter in Aquatinta ausgeführt. J. H. Lips stach nach ihm Marq. Wochex": Bildnis: Starb um 1805. Eigenhändige Radirungen. Die Blätter diese: Meisters sind kräftig raclirt, und kommen in schönen Abdriicken nicht häufig vor. Die Figuren sind iyn asia- tischen Costiim mit Turbanen dargestellt, ohngcfähr in der Weise Rembrandt-ß. 1) Biiste eines bärtigen Greises mit morgenländischer Kopfbe- deckung. T. Wucher inv. 1175, gr. 8. 2) Büste eines Mannes mit einer Medaille um den Hals, und die Hechte auf den Stock gestützt. T. YVocher inv., 12. 5) Büste eines Alten in orientalischer Kleidung mit dem Stockc in der Linken, auf welchem ein verzierter Iiopf angebracht ist. T. VVocher inv., 12. l, 4) Büste eines Alten in orientalischer Kleidung mit dem Spiesse über der Achsel. T. Wucher inve. 1775, 12. 5) Ein alter Mann in orientalischer, Tracht unter dem Baum: mit einem jungen Manne im Gespräch. Iiniestiick. Dessiu. et grav. par T. VVocher 1770, 4. 6) Drei bärtigeNIänner in orientalischer Kleidung in Unterhal- Hzng, der ein" sitzend: Id. (less. et grav. 1770, ü. 7) Ein neben dem Monumente sitzender Greis, dabei ein Weih und zwei Krieger. T. VVocher inv. In Umriss radirt, und in llister ausgefuscht, fol. Dieses Blatt könnte von M. Wocher ausgeführt seyn. Wodmanslay, Johann Evangelist, Maler, war um 1700 in Prag thätig. Er malte historische Darstellungen, sowohl religiösen als profanen Inhalts. ln der Sammlung des Grafen Stemberg-Man- derscheid war eine gctuschte Federzeichnung, welche ein grosses Göttermnhl vorstellt, schön componirt und geistreich behandelt. A. Wanner stach nach seiner Zeichnung das Bild des heil. Johan- nes von Gott für Marienlustgarten, welcher zu Prag 1704 in 11. erschien. In diesem Werke sind noch 12 andere Blätter, welche VVoclniansky ebenfalls gezeichnet haben könnte. Dann stach YVan- ner auch vier Triumphpforten zu Ehren des heil. Johannes von Nepomuk nach Woclnianskyß Zeichnung. vvOdiOk, Edmund, Maler zu Magdeburg, machte seine Studien in Berlin, und bereiste dann Italien und Spanien. Er maItILand- schalten und Architektur. Im Jahre 135g brachte den: Kunstverein in Ma deburg eine: seiner Bilder zur Verloosung, welches die Ceder äer Alhambra vorstellt. VVOÖObiGNV, Landschaftsrräxaler zu St. Petersburg, gehörte "um 1857 zu den vorzüglichsten Künstlern seines Faches. xVOeber (Vvöber); MiChaels Maler, war in. der ersten Hilf"! des 18. Jahrhunderts in lYliixxchcxl lhiixig. -Im k. Schlusse zu Nym-