528 Wvixfghe , Jeremias WVinhart , Hans. Christus und die 12 Apostel, ganze Figuren. Folge von 14 Blättern, von J. Barra, J. und M. Sadelef gestochen, mit. Dedi. cation an den Erzbischof Sbignens Berka von Prag. Der Tim; stellt die lVlarter der Apostel dar, kl. fol. Das Leben cler heil. Jungfrau, Folge von 3 Blättern mit Darstellungen in Oixalen. Ohne Namen des Künstlers. H. 5 Br. 4 Z. St. Paul bei dem Juden Aquila, wo er weht. Joh. Sadelm. 50., qu. ful. Das apokalyptische Lamm von Heiligen nnrl Martyrern vm, ehrt. J. Sacleler sc. 1588. Hauptblatt, gr. fol. Die Gerechtigkeit und der Friede auf dem Throne, von 311m gorisclhcn Figuren umgeben. Egb. Jansz sc. Th. de Bry exm r. fu l g Das dickleibige Ehepaar an dem besetzten Tische. UXOrgnl me huic pinxit Jod. a Winghe Me sie olim ad vivum clepilL xit Johannes llolbein. In zwei Bliittcrxl, ohne Namen des Slechurm C, Im. Ces. 1595, gr. (In. fol. Musica, llacchlus, Amor. lWIit Beschreibung und Dedieation, Jo. Sadeler sc., gr. fol. Landschaft mit Amor, welcher seinen Pfeil auf ein licbendcs Paar abschiesst. H. Sauleler fec. 1588, l'ol. Es l-mnnnexl Abdrücke ohne Namen vor. Die Fama auf dem Globus. J Sadeler sC. , 8. Winghe, Jeremias van, Maler, geboren zu Frankfurt 1537 nder zu Brüssel 1578. war der Sohn des obigen Künstlers, und Sghfh 1er des F. Badens in Amsterdam. Er malte in Italien mehrere 1,1_ sturischß Bilder, und liess sich äaml in Frankfurt nieder. Wo e, den Ruf eines tüchtigen Bildnissmalers gründete. Eine reiche Hab rath zog ihn aber von der Hunst ab , und er fing erst wieder zu malen an, als er durch Liebhabereien verschiedener Art sein Vep mögen erschüpt't._liatte. Nach Sandrart starb dieser Iiiinsiler 1648 in Frankfurt. H55 gen berichtiget aber die Jahrzahl in 1658. ivvingriCh, Christian GOHZfPIGd, Bildhauer, war in Leipzig thätig, und hatte den Ruf eines geschickten Iiiinötlcrs. Er arbeitete Uxu 1735 1815- Sein Sohn Johann Christoph war ebenfalls Bildhauer. Von ihm ist das Denkmal des Professors Beer auf dem liiirchhrxl" in Leipzig. Im Jahre 185,11 restaurix-te er das Monument des Dichter; Gellert. Winharr, HBIIS, Maler zu München, kommt in einem Lanclzette] von 1551 vor, gehörte aber damals schon zu den älteren Iiiinsg- 15m1 der Stadt. Er nielte historische Darstellungen: welche aber bei der Räuniung der Iurchen und liluster wahrscheinlich zu Grunde gegangen sind. Sein Sohn Dietrich war Formsehueider, Welcher vermuth- lieh nach den Zeichnungen des Vaters gearbeitet hat. Sicher ist, dass Winhart sen. verschiedene Zeichnungen gefertiget, und m58- lich, dass er selbst den Formschnitt geübt habe. Er dürfte der Ver- fertiger des grossen Schnittwerkes seyn, welches auf drei Blättern die Geschichte des Heilandes darstellt. Man finde: daraufdie Buch. stauben H. W. H. I5 Z., Br. 31 Z. 6 L. Neue Abdrücke sind in