YVerff , Pietcr van der. 297 Dieses Bild hat auch Diekinson geschaht. ' Paris und Oenune, gescliabt von C. A. Porporati, gr. fol. Das Urtheil des Paris: Aux Graees de l'Europe. Gest von C. Pechwell, gr. roy. fol. Das Urtheil des Paris, gest. von M. Blut, gr. roy. fol. Im späteren Drucke ist die Platte kleiner. Diana entdeckt die Schwangerschaft der Calisto , lith. von Pi- lotx, gr. fol. Die tanzenden Nymphen, das Bild im Louvre, gest. von Gui- bert und Destioyers für das Musöe franeais, dann von Gaußhßf und Riquet, Petit, Bonneville, Lefort, gr. fol. und kleiner. Pan unterrichtet die Nymphe im Flötenspiel, geschieht vonV- D. Preissler, fol. l Die beiden zum Spiele der Flöte tanzenden Nymphen, in Mez- zotinto von E. Fisher, gr. fol. Der Raub der Europa, gest. v. Vermeulen, qu. fol. Jupiter und I0, gest. von F. Durmer, fol. Die Badenden, gest. von P. Chenu, fol. Drei spielende Mädchen, gest. von J. Massard. fol. Der Eierverkäufer, gest. von N. de Launay, _Gallerie Or- leans, fol. ' Le Sentiment contraire ä la pensec. K. Ingouf sc., 4. Werl-f, Pletßf V31! der, Maler, Adrianß jüngerer Bruder und Schüler, wurde 1065 geboren. Er war mehrere Jahre Gehiilfe Adriau's, und eignete sich die Manier desselben vollkommenen. Er co irte auch Gemälde von ihm, welche für Ori inal genommen wurdeii. Doch auch in seinen eigenen Werken gherrscht die ei- genthiiniliche Eleganz und Zartheit der Behandlung, wie in den Bildern des A. van der VVerlT, welcher freilich mehrere retouchirt hat. In Botterdam finden sich schöne Portraite von ihin, darunter solche von Vorständen der Ostindischen Gesellschaft. Das Mu- seum in Amsterdam bewahrt zwei Gemälde von seiner Hand. Das eine stellt zwei Mädchen dar, welche ein Standbild mit Blumen schmücken, das andere ebenfalls ein Mädchenywie es die Statue der Venus zeichnet. Bei der Auktion der Sammlung des Abraham Gevers 1827 wurde sein eigenes Bildniss, und jenes seiner Frau, der Maria Bosman, um 270 fl. verkauft. Letztere war ebenfalls Malerin , befasste sich aber nach ihrer Verheirathung nicht mehr mit der Kudnstälnßder (äilllärä deä Museums zu Berlin sieht man von P. v. . W er ein i er rab egun von 170 . Es ist in der Composition bedeutend, nicht minder fein, als ei?) Werk sei- nes Bruders, aber eben so kalt in der Ausführung. In der Gal- lerie zu Dresden sind drei Bilder von ihm, Seeneu aus dem Volks- leben. Das eine stellt ein Mädchen mit der Mausfalle dar, wel- ches hinter dem Fensterbogen stehend mit der Fauerzange die Illaus aus dem Fenster wirft. Auf dem zweiten Gemälde steht ein Mädchen mit dem Lichte, und der in der Falle gefangenen Maus, auf welche ein linabe deutet. Das dritte stellt zwei Zecher am Ti- sehe dar. Ein solcher war Pieter selbst. Er trieb sich in den Seheplsen herum, undverscherzte durch sein nngeregeltes Leben die Achtung seiner Mitbürger. Zuletzt wurde er hypochotidrisch, und hielt sich für vergiftet. Starb zu Ilotterdam 1718. J. Gele stach nach ihm das Bildniss des Theologen A. Hellen- bruck, und P. Philippe nach ihm das eiwene ßildniss des lliinst- 19"" c- H. Meurs stach das Bild eines lelädchens mit der Laute, für eine Folge von 19 Blättern nach verschiedenen Meistern. Meh- rercs über ihn und seine Gemälde s. van Gool. '