42 Jan Jan Baptist t C- d. W. vor. Weiter liest man auf dem ersten Blntte: M_ Schaep fec. et exc. Gedruckt by Joachim Ottens of de Niein wendyck in de Werelt caaat, Die Blätter sind nicht num- merirt, nicht als späterer Druck anzusehen. Es zeigen sich Veränderungen , und ein paar Darstellungen sind von der Gegenseite genommen. Schaep scheint demnach das WVcrk copirt zu haben. In früheren Abclriicken kommt Otten; Adresse nicht vor. . 13) Die fünf Sinne, Folge von 5 nummerirten Blättern: Visus, Auclitus, Odoratus, Gustus, Tnctus. Cornelio De VVael In- ventor. Alex. Voet exc. H. 7 Z. 10 L. - 8 Z- 2 L. , Br, 10 Z. 10 L. 11 Z. 2 L. 14) Die vier Jahreszeiten, in Scenen des italienischen Volhsle- bens. Cornelis de Wael inv, Alex. Voet exc. Sehr kräftig radirt, qu. fol, 1. Ver. Herren und Damen am Brunnen. 2. Aestas. Stattliches Mahl im Garten. 5. Autumnus. Italienische Kelterei und Weinpresse. 4. Hiems. Carnevalsscene, der Harlekin auf dem Esel. 15') Das traurige Loos des Blinden, Folge von 12 nunnnerirten Blättern mit Titel. Auf diesem halten zwei Männer ein Tuch mit der Detlieation: Nobmß ac Generow Viro Hennen Mullman -panperum sublevatori. C. de Wael D1). 162g Mart. van den Eynden exc. Jedes Blatt hat einen Jateini- schon Vers als Erklärung. H. des ersten Blattes 2 Z. g Lw Br. I; Z. 2 L. Die folgenden Blätter sind etwas kleiner. I6) Die verschiedenen Handwerke, Folge von IÖ nummerirten Blättern mit Titel. Auf diesem steht C. de Waeläs Deilica- tion an Paolo Jeronimo Pallavicini, und enthält die Fortunq auf dem Globus. Jedes andere Blatt hat zwei lateinische Verse als Erlslärung. H. des Titels 4 Z. 4 L., Br. 5Z. 1 L, Die anderen Blätter sind etwas kleiner. 17) Landschaft mit einem nach rechts gehenden Cavalier, gesn von W. Hollar, qu. fol. 18) Gegend um Antwerpen mit Gebäuden und Figuren: Tag Antwerpen. Corn. de Wael et L, de Vael inv. W. Holte;- fec. 1650. Jo. Meyssens exc. , qu. fol. vvaßl, Jan da; Maler, wurde 1558 zu Antwerpen geboren, und von Franz Franckcn sen. unterrichtet. Er ging nßflh Hvllbrüßhen mit seinenr Landsmanne Jan van Mayer nach Paris, wu er sein Glück machte, und 1655 Starb. Sandrart will_sein Grabmal in der St. Andreaskirche zu Antwerpen suchen. DIESES Denkmal eines Jan de VVael ist mit einer Breuzabnehmung von Simon de Vos geziert. Bartsch schreibt dem älteren Jan de V_Vael die im folgen- den Artikel erwähnten Radirungen zu, was sicher unrichtig ist A. van Dycli hat das Bildniss unsers Künstlers gemalt, und selbst in Iiupfer radirt. Unter diesem Bildnisse lesen wir, dass J. de Wael der Aeltere ein Fi urenmaler war. Seine Gemälde sind aber äusserst selten, oder unheäsannt. A. Lornmelin hat ebenfalls das Bild_ niss dieses Meisters gestochen. Er ist wahrscheinlich der Vater des Cornelis de WVael. vvüöl; Jan BaPÜSt de; Maler und Badirer, wurde um 1620 ge- huren, wie man vermuthet. Sicher ist nur, dass der liüxlstler um 1053 thätig war. Diese Jahrzahl steht auf zwei Blättern einer Folge, welche das Leben des verlernen Sohnes darstellen. Diese