532 Voltz, Carl Friedrich. Vonck. nes Vaters, und ging dann 1841 nach München, wo ihm Friedrich Voltz weitere Anweisung gab. Er bildete sich ebenfalls im Fache rler Thierinalerei aus, wozu er besonderes Talent zeigt. Bisher malte er gerne Jagdscenen, Jahrmärkte, Schmieden und Darstel- lungen aus dem Vollisleben, wobei es nicht an Thiereil fehlt. VOltZ, Carl Frledrxch, Kupferstecher, der jüngere Bruder des Ohigen, wurde 1826 zu Augsburg geboren, und kam 1844 nach München, um sich unter Leitung des Malers Friedrich Voltz der Kunst zu widmen. Er bildete sich zum geschickten Zeichner her- an, und genoss (lann bei Amsler, März und Thäter Unterricht im Iiupferstechen. Ausscr einigen Studienhlättern stach er die Apo- stel Petrus und Paulus nach dem Garton von Schubert, qu. foL, eine Allegorie nach Sclxraudolplx, den Mond vors_tellend4., Darstel- lungen aus Hebel's Carfunkel, nach Rehlcüs Zexchnungen, kl. qu, ful., und Blätter für den Atlas zu [iuglerß Hanrlbuclrder Kunst- geachlchte, k]. qu. Voltzheim , Joh. Michael Voltz. VOlVmO, Goldsehmid, lebte im g. Jahrhundert zu Mailand. Er fer- tigte das Altiirchen von Gold und Silber, welches noch heut zu Tage im Schatze von S. Ambrnugio claselbst aufbewahrt wird. Es bildet ein Dyptichon, welches" mit biblischen Darstellungen und mit Bildern aus dem Leben des heil. Ambrosius geziert ist. In diesen- ciselirten Arbeiten bemerkt man noch einen Nachklang der besseren Zeit der alten Kunst, so dass die Arbeit viel vorzüglicher ist, als jene an Ciselirwerken des 12- und 15. Jahrhunderts. Er hat dem Dossale seinen Namen eingegraben. VOlXllln , Jan van , Maler, gab. zu Gent 1679, war Schüler von R. van Aurlenaercle. Er malte historische Darstellungen und Genrebilder, welche sich durch schöne Färbung, und Lebendigkeit der Darstellung auszeichnen. In der Gallerie zu Gent ist eine Cavalcade bei der Inauguration des Kaisers Carl VI. als Graf von Flandern 1717. Volxum starb 1752. VOIZ, s. Voltz. VOII, Mlßllüßl, nennt Brandulcse (Pitture di Padova p. 75, 506) ei- nen Maler, von welchem sich bei St. Maria in Vanzo ein grusses Gemälde mit der Kreuzigung ündet, auf welchem folgende In- schrift steht: Die XXVIII. Martii MCCCCCV. Op. Michaelis Von. Ueber dem letzteee- Buchstaben steht aber eine Abreviatur, welche nicht auszufüllen ist. VOHCR, J. oder 0., Maler, ist na_ch seinen Lebensverhaltnlssep unbgkannt, E;- malm Wlögel und_Sullle_ben uq Geschuigäßedlßr] I. Snyders und Hondckoeter's. DICSG Bllcäex- smd treff 1_c gezexclf- nct und schön in der Färbung, sobdas; sle den verzughchsten Lex- sturwen dieser Art gleichkommen. In der Gallone _zu lgresden ist eineaLandschaft von Ruysdael. in-welcher Vonck dfe Vpgel malte. Ein anderes Gemälde dieser Meister daselbst stellt 1n 8116er Iiäalld- "q n In den e'a te Reh vor letzterßä V0n um! ß- fxfgxlläft (älänvtäloäclanalleix? ilstgdnsellbst ein. Gemälde. mit todteu 513- ggn auf dem Tische. Blühte um 1670. war um 1750 - 1778 thätig. Er in der Weise des Aart Schoumaln. Maler von Middellaurgl, Vögel und andere 'l'hiere Vonck , malte