526 Volpini 3 GinsepPe- Volterra , Fraimesco um Gio. Batt. Volpini, war H-ofbildhauer in München. Er fer- tigte mehrere grosse Statuen in Marmor, welche im Hofgarten zu ä Niymphenburg aufgestellt wurden. Jene des Aeolus, Herliules und der Pallas u-nd Flora sind noch vorhanden , tragen aber das Ge- präge des Verfalls der Kunst. Auch eine Gruppe des Apollo mit zwei Faunen war in diesem Garten, welcher ehedem an Bild- wetken Ueberfluss hatte, wie aus den Artikeln über C. C. Dubut und W. Groff zu ersehen ist. Giuseppe Volpini starb zu Mün- chen 172g. An seine Stelle trat Gio. Batt. Volpini, dessen Sohn, welcher ebenfalls für die Schlösser und Gärten in Nymphenburg und Schleisslaeim arbeitete. Diese? Künstler könnte 1760 gestor- ben "seyn. Sein Nachfolger war Paul Anton Volpini, welcher noch 1730 vom Hefe in München beschäftigen: wurde. Volpmr, Gruseppe und Paolo Antonio , s, den obigen Artikel. Volsum , Volxum. Voltaire, M., Medailleur, war um 1160 Medaille mit dem Bildnisse des Grafen der Sekte der Herrenhuther. thätÄg. Er fertigte eine Zinzcndorf, des Stiftßrs Vßltü, Hölßlldifll) denü, Maler, war umdie Mitte des iäJahr. hundert: in Florenz thätig. Gaye (Carteggio etc. I. 190) {und sei- ner noch 1458 in Urkunden erwähnt. VOIIZEII], GiUSGPPfQ Maler zu Vgnedigt wurde um 1300 geboren. Er malte Laudschatten,_ und grchntektonlsche Ansichten in Oma. lettds Weise. Diese Bxldcr smd sehr schätzbar. Volterra , Daniello Ricciarelli. Volterra, Francesco da, Maler von Volterrn, war in der zwei- ten Hälfte des 14. Jahrhunderts in Pisa thiitig. Er malte von 1570 '72 im Campu sante die Geschichte des Hioh, welche leider las! ganz zerstört ist. Man legte aber diese Bilder mit Unrecht dem Giotto bei. In der ersten Abtheiluiig stellte er den ewigen Vater dar, wie er mit dem Satan über Hiub spricht. Weiter schilderte er die Vernichtung der Besitzungen Hiulfsi, seine Versputtung, und die Zurücligabe der Güter desselben. In Lasinioie Werk über den Campo Santo sind diese Cuinpusilioncn gestochen. Vgl. Dr. C. Förster, Beiträge zur Kunstgeschichte S. 110. Volterra, Franeesco da, Architekt von Volterra, griixidete in Rom seinen Rul. Anfangs fertigte er eingelegte Arbeiten, welche einen vorzüglichen Ebenistcn beurkunden, und Milizia meint sogar, er hätte "bei seinem alten Leiste bleiben sollen. Der Herzog Gun. zaga vonMantua besass von ihm einen Schrank zur AILfbEWBlHUHg von Medaillen, welcher mit Ebenholz und Elfenbein auf das trclT- liehste eingelegt war. Endlich verlegte sich Francescn mit allem Eifer auf die aukunst, und es gelang ihm auch damit, Obgleich seine Bauten "erhebliche Fehler haben. Er baute in Rom die Kirche S. Giaconlo clegli Ineurabili, his_ auf die Faeade, welche C. Bila- derno hinzufügte, und darin einen schleehteren Geschmack ver- rieth, als Volterra. Dann baute er das Schiff der Iiirehe delle Seale mit seinen sonderbar gebogenen Pilasterll. die Kirche St. Chiara; den Palazzo Lanzellotx, und die Kirche von Monserratu