36 Velde , Adrian Velde , Claes 25) Die Spinner-in bei einem Zelte," wo ein Mann schläft. Sie spricht mit einem Bauer, der zu ihren Fiissen auf dem den liegt. Links im Grunde sieht man einen Esel und zwüi Ziegen. Links oben am Himmel: A. V. Velde f. 1055 (die 5 verkehrt.) H. 2 Z". 5 L., Br. 3 Z. 3 L. Q4) Die zwei Jäger unld der Reiter. Letzterer macht den neben ihm stehenden Jäger mit der Linken auf ein Rendez-vous aufmerksam. Hinter ihnen erhebt sich ein grosser Baum und gegenüber sitzt der zweite Jäger mit tünf Hundelf Linlis oben am Himmel: A. V. Velde 1055 (verkehrt), 11' ' Man findet von den genannten drei Blättern nur zwei his drei Exemplare, die aus den Sammlungen Plous van Am_ stel, Leyden van Vlaurdingßll, Rigal, Just und Fries (VVien) in die h. Museen zu Amsterdam und London, und in jene; des Erzherzogs Carl zu Wien ubergingen. Das EXCmph-u. des hrittischen Cabinets von Nr. 24 stammt aus Sheepshanlts Sammlung. M. Ben]. Gihhon hat es copirt, fiir den Cataluf, des Nl. Sheepshanlis, welcher aber nicht erschien. In XVaR keNs Painters Etehings kommt eine weniger genaue Copiß vor. Das Exemplar des Cahinet liigal WUPllß mit 950 [In hczcihlt. Auch jenes mit der Spinnerin ham so hnch zu stehelh 25) Die liegende Iinh. Sie liegt in Mitte des Blattes im Prall] aber mit dem liopfe von vorn. Im Grunde der ebenen Land: schalt sieht man, rechts ebenfalls eine liegende Iiuh, dann ein stehendes Pferd mit einem Jungen. Gegen rechts wir" ' sind die Buchstaben ED, verschlungen, anscheinlich mit Typen aufgedruckt. H. 4 Z. 5 L., Br. 5 Z. 5 L. Man kennt nur Ein PiXCIUPlIIF, welches aus den Samnh hingen des M. Durand und des Grafen Pries in das Cahinet des Erzherzugs Carl von OCSLGFTClClI iiberging. 26) Ein liegendas Schaf, hezniclmet: A. v. V. qu. 12. Ein solches Blatt war in der Sammlung des IYI. Sheepß hanlis zu London, und ist jetzt wahrscheinsich im brit1i_ sehen Museum. B. P. Gihbon hat es trelTlich eopirt. B. Weigel möchte diese diadirung eher dem J. van der Meer de Junge zu schreiben. Als ein unbekanntes und von Bartsch nicht beschriebencs Blatt gibt man auch folgendes: Landschaft mit einem Weihe, welches den Iiorh aufflenl Kopfe trägt, und einem ruhenden Manne, wie er mit eh nein anderen, vor dem WVeibe gehenden Manne spricht. Links im Grunde sieht man einen Marlttileckeu, und unten zeigt sich ein Monogramin, welches mit Jenem des A, van de Velde Aehnlichkeit hat, aber 1'. v. gelesen werden 1111155, Rechts steht 1051. Dieses Blatt gehört zu einer Folge von Landschaften von F. P. de Ferg (Cilprici etc.) H. 32" to L., Br- 2 2.11; L. Velde, Claes oder Nlcolas van de, Maler, wird von Descamps erwähnt, ulme Zeitbesiimximilg. Dieser Schriftsteller sagt nur, N v. d. Velcle habe für die Kirchen zu Ypem und Dünlvxircheu einig; gute historische Bilder gefertiget. Wir vermuthen darunter den Stecher des folgenden Blaues auf welchem er sich als Sohn eines Paul kund gibt. '