214 Ugford. Ugolini. mit Darstellungen aus der niederländischen Geschichte, und für ein Geschichtswerk bearbeitet haben, welches uns unbekannt ist. Nach seinen Zeichnungen radirte G. Heller Blätter tür folgen- des Werk: Romantische Kriegskunst von Joh. Jacob von VVull- hausen bestellten Obristen etc. Gedruckt zu Frankfurt bei Paul Jacobi 1616, fol. Das Mouograrnm auf diesen Blättern ist von jenem auf den oben genannten Stichen etwas verschieden, indem das b in einen Schnörkel ausgeht. Auch fügte der Künstler das Wort Pictor oder pinxit bei. Es finden Sieh in diesem Werke verschiedene militärische Scenen sowohl des Alterthums, als der modernen Zeit. Vielleicht gehören die oben erwähnten Darstellungen aus der nie- derländischen Geschichte ebenfalls dazu. Andere Blätter s. Georg Iieller. Ugfßrtl, s. Hugford. Uggerl, AllgßlO, Architekt zu Rom, wurde um 1788 geboren, und an der genannten Stadt zum Künstler herangebildet. Er machte ge. naue Studien nach den architektonischen Ueberresten der römischen Kaiserzeit, und wendete dann die Regeln derselben in seiner Praxis an. Zu Rom und in anderen Städten Italiens wurden Hiiusei- und Palaste nach seinen Plänen errichtet. Die Akademie von S. Luca er- nannte ihn schon frühe zu ihrem Mitgliede, und 185Ö über-schickte ihm die h. k. Akademie das Diplom. Uggione, Marco, und (Püggione, Leonardo da Vinci. Ughl, Gabriele, Architekt zu Florenz, wurde um 1565 geboren, Er arbeitete Anfangs im Decoratiunsfache. Bei der Vermählung der Prinzessin Christine von Lothringen 15,89 wurde eine seiner Decu- ratiuuexl in Kupfer gestochen. Um 1622 war er einer der Archi- tekten, welche zur Erweiterung des Palastes von Poggio lmperiale Zeichnungen einrichten; Giulio Parigi führte aber das Modell aus, nach welchem der Bau begann. Ughl, LUdOVlCO, Iiupferstecller, war in der ersten Hälfte des 18. Jahr- hunclerts in Venedig thiitig. Er begann um 1730 den Stich der Male. reien und Verzierungen des grussherzoglichen Palastes in Venedig, welche in 50 Blättern erscheinen sollten, Dann" schreibt man ihm einen Plan von Venedig zu, welcher mit der Ansicht der vorzilg- lichstqn Gebäude 1729in 14 Foliolwlättern erschien. Auch den Plan Vgn Neapel sull er in _g grossen Blättern geliefert haben. Ugo da Garpi s Carpi. Ugo, SCIPIOIIB, Bildhauer, machte seine Studien an der Acqclelnie zu Flgpenz, und begab sich um 1815 zur weiteren Ausbxlclung nach Rom. In der Sammlung der Acamlcmie zu Florenz ist eines ßeiner Preishilmler, den guten Samariter in Basrelief vorstellend. Ein anderes Basrelief in jener Sammlung stellt Ixiun am Bade von den Füllen gelrleben dar. Ugeforde , Ilugford. Ugülini, AIIEOQiO, Male;- zu Bologna, wird von _Crcspi erwähnt, abgzr ohne Zeltbestimmuug. Im Oratorio di S. Lxonardo zu B0-