58 Travani , Antonio. Trnverse , Charles de TraVanla Anlißniü, Meclaillenr zu Rom, soll sich durch mehrer päpstliche Medaillen bekannt gemacht-haben, welche er mit A T. F. bezeichnete. WVenn aber auf anderen Denlixnüxizen der Nami TRAVANVS steht, so könnte auch der folgende Künstler darunte verstanden werden. Wir finden ihm eine Medaille auf die liii nigin Christine von Schweden zugeschrieben. allein der Zeit nac] (1065) passt sie eher auf G. F. Travani. Von Antonio 1st ein Denlamiixxze mit dem Bildnisse des Gelehrten Ippolito Fornasai- von 1692. A. Travani starb 1741. Er muss ein hohes Alter erreicht ha 'beu, wenn nicht ein zweiter Antonio Travani gelebt hat. Travam, GIOVGIIIIIi FPQUCCSOO, Medailleur von Rom, der Vate oder ältere Bruder Antonids, war um 1600- 80 thätig. oder viel leicht noch später. Er bezeichnete seine Werke" mit dem Namei TRAVANVS, worunter; aber auch der obige liunstler verstanden werden könnte. Auf anderen Denkmünzeu stehen-die Buchstabe: G. F. T. oder J. F. T. F. Wir haben von diesem eschickter Iiiixistlcr Medaillen auf die Päpste Alexander VII. und älemens X. dann auf den Grossherzog Cusmus III. von Florenz. Von ihm is wahrscheinlich auch die schbne Denkrnünze mit dem Bildnisse (101 Königin Christine von Schweden, und dem Phönix auf der lliich seitc 1605. Unten liest man: HIAKEAJZEÄ Dieses Wort machte der Gelehrten viel zu schaffen, es ist aber-schwedisch und bedeute vunvergleichlichu. Abgebildet bei Iiöhler v. 145. und bei ßrw ner IV. 8. Y rlravenraat, Maler, ein jetzt lebender holländischer Künstler, is durch schöne landschaftliche Darstellungen bekannt. Im Jahn 1811 fand ein Bild, welches einen Sturm in den Murästen lluli lands vorstellt, allgemeinen Beifall. Traversarn, GlOVElIlUl, Zeichner und Maler zu Rum, ein jctrr. lebender geschickter Künstler. Er zeichnete die Ornamente du: Chores von S. Pietro dei Cassiilesi in Perugia, welche nach im faePs Zeichnungen von Stefans da Bergaino in Holz ausgefiihr wurden. C. Bianchi hat diese Ornamente in Kupfer gestochen für folgendes Werk, welches auf Kosten des lilusters erschien Gli ornati de] Coro della Chiesa-di S. Pietso dei lVIonaci Cassines di Perugia, intagliate in legno da St. da Bcrgamu etc. Mit 50 Sti chen in Umrissen. Romü 1845, gr. ful. Traverse, Clli-IPIBS dB 1a, Maler von Paris, war dasellast Schijlci von F. Bouchßr, und erhielt schon in jungen Jahren den grussei- Preis der Malerei. Dieser setzte ihn in den Stand, in Rum sein: Studien fortzusetzen, und da seine Furtschvittc den Ansprüchen" Seiner Gönner vollkommen entsprachen, so wurde ihm die Pen 510D auf weitere drei Jahre zugesichert. Jetzt ging der Iiiinstlei V00 Ruin nach Neapel, wo die Herkulanischen Alterthiimei- einer begeisjicrnclen Eindruck auf ihn machten. In Neapel nahm ihn der französische Gesandte, Marquis de Osun, in sein Haus auf welcher von der feinen Bildung und dem liunstcifcr TWWWCP-Skö? so eingenommen wurde, dass er ihn unter dem 'l'ilcl seines ersten Czivaliers mit sich an den spanischen Hol" nahm. Osun bekleiden da den Charakter eines Gesandten, und '.l'raverse nahm Theil am den diplomatischen Geschäften. Die Absicht des lVL-irquis ging aber dahin, seinem Günstling eine einlräglickie Stelle am 1101i