564 Sulzbcrgcr , Snmlnorfi cld , John. SUlZHCTgCTp Cünrild, Hupfersteclmer aus dem Canton Thurgau, war in Augsburg Schüler von liirsner. Später liess er sich in Zürich nieder, wo er um 1812 starb. Ein Eduard Sulzherger. von Frauenfeld in der Schweiz ge. bürtig, besuchte 1825 die Akademie in München. Sulzer, David, Maler, geb. zu Winterthur 178d, genoss daselbst den ersten Unterricht, bildete sich dann in Ziirich und Bern wei- ter aus, und begab sich 1803 nach Paris, um unter David Sein Heil zu versuchen. Dieser beriihmte Meister nahm ihn freundlich auf, da Sulzer schon schätzbare Arbeiten mitbrachte, worunter ein Paar Bildnisse und eine Cupie nach van Dych (Nladonna mit dem liincle) nicht unbeachtet blieben. Sulzer übte sich unter David im Zeichnen, und copirte auch etliche Bilder im französischen Museum, wie den Erzengel Michael nach Rafael, Titiaifs Geliebte, nach dem Bilde dieses Meisters, und einige andere beriihmte Mal- werhe, besonders im Portraitfachc. Er gründete als Bildnissmaler Ruf. Seine Werke dieser Art zeichnen sich durch strenge Charak- teristils, durch Lebendigkeit der Darstellung und durch Wahrheit der Färbung aus. ln den nackten Theilexi sind sie besonders schön. in einer dem Titian verwandten Weise fleissig und meister- haft behandelt. Sulzer gehört unstreitig zu den ersten Bildnissina- lern der deutschen Schweiz. Auch im (ienre leistete er Löblichesf In der Sammlung des Decan Veith war bis 1855 daS Pßrlrnit diese; Künstlers, sitzend im Sessel mit der Heissfecler in der Hand, leben. dig auligelnsst, aber etwas schwarz im Tun. SulZCP, ilOllänn (Hanslil, Zeichner und Maler aus dem Canton Basel, hiitete die Ziegen, als ihn um Franz Schütz auf eine;- Bergreise antraf. Hansli hatte damals ein Buch mit eigenhändigen Zeichnungen von Thieren, Häusern u. s. w., welche viel natürliche Anlage verriethen, so dass ihn Schütz mit sich nach Basel nahm, und ihm Unterricht ertheilte. Er copirte mehrere Bilder dieses Meisters, und als nach dem Tode desselben Burlshurd vom Hirsch- baum für weiteren Unterricht sorgen wollte, enlfluh der Junge, weil er sich schon für einen ausgemachten Meister hielt. Man sah ihn von 1785 an nicht wieder. Ein anderer Johann Snlzer malte um jene Zeit in Miniatur. Er iitzte die Vignetten für Sulzefs Geschichte der Insekten. "Suizcr, Johann und Johann Jakob, Male.- und iiuprersiecher_ arbeiteten um 1655 - Q0 in Winterthur. Es finden sich ßiititiiise von ihnen, wie jene der Schultheissen J. Ulrich und Joh. Jilli. llegner, des Capuzinergenerals Erhard von läaclkcrspurg etc. Summan, Sonmans. Sumrnerlield, JOlll], Kupfersteclier zu London, ein jvlzt lebender liiiustler, gehört zu den vorziigllclislen Meistern der jüngeren Lie. m-ration. Die Zahl seiner Blätter ist DOCll gering, die folgenden gehören aber zu den bessten Erzeugnissen ihrer Art. 1) Dead Christ, Mary and Angels, nach G. Reni, qu. fol. 1. Vur der Schrift, d. h. mit offener Schrift oder Nadel. unlersuhrift. II. Nlit der vollendeten Schrift, und auf chin. Papier. 2) Rubens and hifWiFfu, als lioch und Köchin, erslcrcr mit