Stürzcr, CajetAzan. Stuhr, Johann Georg. 519 erwarb. Die Werke. welche er als solcher ansfiihrte. gingen nicht auf seinen Namen, da Schwanthalefs Modelle zum Vorbilcle dien- ten, doch versuchte sich Stürmer auch in eigenen Compositiunen, und einige kleinere Bilclwerhe sind die Frucht dieser Studien. Im Jahre 1810 wurde ihm von Seite des Königs von Prenssen ein ehrcnvoller Auftrag zu Theil. der durch diesen Iiünstler eine Reihe von Ahnenstntuen des k. preussischen Begentenhauses in (ihnge- fihr 1,; F. hohen Statuetten fertigen liess, die inErz gegossen und leicht vergoldet werden. Stürmer machte 184.0 in München nit jener des Cliurfürstcn Albrecht Achilles von Brandenburg den Anfang. und Stieglmayer leitete rlen Guss. Die übrigen Standbilder iiihrte der Künstler in Berlin aus. Die zunächst folgenden stellen die Churfürslen Joachim I. und II. dar. SIZÜPZBT OdCf SUITZBP, Cüjetafl, Hupferstechvr, ein Iiiinstler aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Wir finden ein ra- dirtes Blatt von ihm erwähnt, welches eine holländische Wirths- stube nackt A. Brnuwer vorstellt. Man sieht einen dicken Bauer mit Glas und Krug, fol. SIÜIZ, FflßdrlCha Grnveur und Edelsteinschnelder zu Ulm, arbei- tete in der ersten Hälfte des jg. Jahrhunderts. Auf der Kunst- ausstellxmg zu München 1832 sah man von ihm eine Gemme in Carneul, welche Mars und Venus vorstellt. Stützel, Eduard, Bildhauer zu Berlin, erhielt an der Akademie daselhst seine Ausbildung. und ist bereits seit mehreren Jahren als geschickter Künstler bekannt. Er fertigte viele Portraite nach der Natur, sowohl Büsten in Gyps und Marmor, als lVle-eclailluns. Dann finden sich von ilim auch anze Fi uren und Bnsreliefs, so wie schöne Sehnitzwcrke in Holgz. Im Jähre 1858 wurde Stiitzel Mit- glied der Akademie in Berlin. Slllllllmanll, HellWlCh, Maler und Iladirer, wurde 1805 in Ham- burg geboren und daselbst zum Künstler herangebildet. Seine eigentliche Akademie war aber die Natur und das Volltsleben. Er widmete sich der landschaftlichen Darstellung, wählte aber selten einfache Veduten, sondern staHirte seine Bilder auch mit Figuren und 'l'hieren aus. Ein anderer Theil seiner Werke besteht in eigent- lichen Genrebildern , die sehr charakteristisch aufgefasst sind. Von den vielen Zeichnungen. die er auf seinen Wanderungen ausführte, sind mehrere durch eigenhändige Radirungen bekannt, wovon die landschaftlichen Gegenstände und Thierstudien in der Weise Ever- dingen's behandelt sind, alles hell. die Liifte kaum angedeutet. Es otfenbaret sich darin ein schönes Gefühl für das Anspruchlose und Stille in der Natur. Das Bildniss des Künstlers, 1854 von Hiehlß mann in Hamburg gezeichnet, befindet sich in der Portraitsamin- lung des Professors Vogel von Vogelstein. I. Ileft mit ß Landschaften: einfache flache Gegenden, kleine Flüsse mit baurnreichen Ufern, ein Weg mit weiter Ferne, Fischer- hütten, ein Steg über den Waldbach, qu. fol, II. Heft mit 6 Blättern mit Thieren: Hyäne, Tiger, Panther, Eisbären, Landhären und Löwen, 8- llI. Heft mit 4 Blättern: Interioren mit Figuren, lt. Georg, Maler, wurde um 1640 in Hamburg ge- einer Kunst hcrangebilmlet, welche nur auf Reisen Stuhr, Johann boxen, und zu